BVB plant ohne Groß-Ersatz – auch wegen Jobe Bellingham

Den an Silvester durchgesickerten Wechsel von Pascal Groß zu Brighton & Hove Albion hat Borussia Dortmund am Freitagabend auch offiziell bestätigt. Nachdem bislang offen war, ob der BVB auf den Abgang des 34 Jahre alten Mittelfeldspielers reagieren würde, sorgte Trainer Niko Kovac nun auch in dieser Hinsicht für Klarheit.

„Wir sind mit Jobe, Felix, Sabi und auch Salih gut aufgestellt und werden auf dieser Position nichts mehr machen“, erklärte Kovac gegenüber „Sky“-Reporter Patrick Berger und machte damit deutlich, im zentralen Mittelfeld mit Jobe Bellingham, Felix Nmecha, Marcel Sabitzer und Salih Özcan zu planen.

BVB will Bellingham stärken

Ein Grund für den Verzicht auf einen Groß-Nachfolger ist unterdessen laut Bild auch, dass die Verantwortlichen des BVB dem im Sommer als Königstransfer vom AFC Sunderland gekommenen Jobe Bellingham den Rücken stärken und nicht für neue Konkurrenz sorgen wollen. Bellingham erfüllte die hohen Erwartungen bisher zwar nicht, doch Geschäftsführer Lars Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Kovac sind unisono davon überzeugt, dass der englische U21-Nationalspieler noch durchstartet. Nicht zuletzt deshalb, weil Bellingham sein großes Potential im Training regelmäßig unter Beweis stellt und – so die Hoffnung der Borussia – früher oder später auch im Spiel zeigen wird.

Ein Neuzugang für das Mittelfeld würde wohl allenfalls dann noch ein Thema, wenn auch Salih Özcan den Verein ein halbes Jahr vor Vertragsende noch verlassen sollte. Entgegen türkischer Medienberichte von einer Einigung zwischen Besiktas Istanbul und Özcan soll der 27-Jährige aber weiterhin seinen mit rund fünf Millionen Euro pro Jahr dotierten Vertrag beim BVB erfüllen wollen. Sicherlich auch, weil Özcan andernorts Abstriche in finanzieller Hinsicht hinnehmen müsste.

Gleichwohl könnte im Laufe der gerade erst begonnenen Wintertransferperiode in die Personalie Özcan noch Bewegung kommen – und damit vielleicht auch in die Dortmunder Einkaufsplanungen.

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