Waldemar Anton steht nach seiner Oberschenkelverletzung kurz vor dem Comeback beim BVB. Der Innenverteidiger macht Hoffnung auf einen Einsatz im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt.
Bei Borussia Dortmund entspannt sich die Personallage in der Defensive rechtzeitig vor dem Bundesliga-Restart. Innenverteidiger Waldemar Anton hat seine Oberschenkelblessur überwunden und steht dem BVB aller Voraussicht nach im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Freitagabend (20:30 Uhr) wieder zur Verfügung.
Der 29-Jährige meldete sich nach seiner Verletzungspause selbstbewusst zurück. Gegenüber Sky erklärte Anton: „Ich fühle mich sehr gut. Ich bin fit und gut zurückgekommen und steige wieder ganz normal mit der Mannschaft ein.“
Auch einen Einsatz zum Rückrundenstart sieht er nicht gefährdet: „Ich glaube nicht, dass Freitag für mich in Gefahr ist.“ Anton hatte sich im Dezember beim Champions-League-Spiel gegen FK Bodø/Glimt (2:2) eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel zugezogen und musste die letzten beiden Pflichtspiele vor der Winterpause aussetzen.
Anton als Schlüsselspieler in der BVB-Defensive
Zuvor war der Abwehrspieler bei den Schwarz-Gelben praktisch unverzichtbar. Bis auf wenige Ausnahmen stand er in jedem Pflichtspiel der Saison in der Startelf und absolvierte viele Partien über die kompletten 90 Minuten. Der zwölfmalige Nationalspieler gilt damit als unumstrittener Stammspieler in der Dortmunder Innenverteidigung und ist einer der Gewinner der bisherigen BVB-Saison.
Aktuell befindet sich der BVB noch im Trainingslager, doch der Fokus liegt bereits klar auf dem Duell in Frankfurt. Anton trainiert inzwischen wieder vollständig mit der Mannschaft und hinterließ dabei einen stabilen Eindruck. Trainer Niko Kovac könnte somit rechtzeitig wieder auf einen zentralen Baustein in der Defensive zurückgreifen.
Zumal die Alternativen in der Abwehr weiterhin begrenzt sind. Aaron Anselmino fällt nach wie vor verletzt aus, zudem kämpft Emre Can noch mit kleineren Problemen. Sollte Anton wie erwartet grünes Licht bekommen, dürfte er direkt wieder eine ernsthafte Option für die Startelf sein – ein wichtiger Faktor für den BVB, dessen Defensive mit ihm zuletzt deutlich stabiler wirkte als ohne ihn.

