Im Trainingslager von Borussia Dortmund in Marbella ist Aarón Anselmino dabei, aufgrund seiner muskulären Beschwerden aber nach wie vor nicht wirklich belastbar und deshalb auch keine Option für den Rückrundenstart am Freitag bei Eintracht Frankfurt. Nicht ausgeschlossen ist unterdessen weiter das Szenario, dass Anselmino gar nicht mehr für den BVB aufläuft, weil der FC Chelsea von einer Rückholaktion Gebrauch machen könnte.
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl bestätigte zu Wochenbeginn die Existenz einer entsprechenden Klausel, die Chelsea den gesamten Januar über ein vorzeitiges Ende der Ausleihe des argentinischen Innenverteidigers nach Dortmund ermöglicht. Kehl betonte gegenüber Sky aber auch, diese Möglichkeit für eher weniger sinnvoll zu halten: „Ich glaube, es macht für alle Beteiligten Sinn, dass Aaron auch in der Rückrunde für Borussia Dortmund spielt, um uns, sich selbst und letztlich auch Chelsea zu helfen.“
Chelseas neuer Trainer entscheidet
Gleichwohl hat der FC Chelsea nach Informationen von Sky noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob die Klausel aktiviert wird. Viele Personalentscheidungen hängen bei den Blues derzeit nach dem überraschenden Aus von Trainer Enzo Maresca in der Schwebe.
Auch mit Blick auf Anselmino soll maßgeblich der neue Trainer entscheiden, bei dem es sich aller Voraussicht nach um Liam Rosenior handeln wird, der vor einem Wechsel von Racing Straßburg an die Stamford Bridge steht. Möglich, dass in dieser Hinsicht sehr zeitnah Klarheit herrscht und der BVB dann auch bald final weiß, ob bis zum Ende der Saison mit Anselmino zu rechnen ist.
