Gesamtpaket zu teuer: BVB stellt Verpflichtung von Oscar Bobb zurück

Kurz vor dem Jahreswechsel schien es so, als wäre der Wechsel von Oscar Bobb von Manchester City zu Borussia Dortmund nur noch Formsache, nachdem beide Vereine eine grundsätzliche Einigung bezüglich der Modalitäten erzielt haben sollen. In den vergangenen Tagen war es in dieser Personalie allerdings ruhig. Nicht zufällig, denn verfolgt der BVB die Verpflichtung Bobbs nicht mehr mit Nachdruck.

Obwohl der Wechsel von Antoine Semenyo vom AFC Bournemouth zu Manchester City immer mehr Formen annimmt und noch in dieser Woche über die Bühne gehen könnte, wird sich anders als noch rund um Silvester erwartet der Wechsel Bobbs nach Dortmund nicht direkt anschließen.

Denn nach Informationen der Sport Bild haben die Verantwortlichen des BVB zwar intensiv über die mögliche Verpflichtung des norwegischen Nationalspielers gesprochen, allerdings aus wirtschaftlichen Gründen bisher nicht weiter verfolgt. Bobb, der auch im Hinblick auf die WM 2026 mehr spielen will als bislang bei Man City, wäre laut Sport Bild mit einem aus Ablöse, Gehalt und Beraterhonoraren bestehenden Gesamtpaket in Höhe von etwa 70 Millionen Euro zu teuer.

Sommerliches Transferbudget bei 30 Millionen Euro

Wenngleich der Bobb-Transfer erst einmal hinten angestellt wurde, ist aber keineswegs ausgeschlossen, dass der 22 Jahre alte Offensivmann in der erst am 2. Februar endenden Wintertransferperiode doch noch in Dortmund aufschlägt. Weil zunächst wohl ohnehin nur eine Leihe bis zum Ende der Saison angedacht ist, hielte sich das Risiko für die Borussia erst einmal in einem überschaubaren Rahmen und sollte Bobb tatsächlich voll einschlagen, wäre eine mittels Kaufoption im Raum stehende Ablöse von 30 Millionen Euro durchaus ein zu vertretendes Investment.

Damit wäre allerdings zugleich schon das sommerliche Transferbudget ausgeschöpft, das sich nach jetzigem Stand laut Sport Bild auf eben rund 30 Millionen Euro belaufen soll, freilich durch Abgänge noch deutlich anwachsen könnte.

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THemen
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