Algerien scheitert im Viertelfinale: Ramy Bensebaini beim Afrika-Cup ausgeschieden

Der Traum vom Gewinn des Afrika-Cups ist für Ramy Bensebaini und die algerische Nationalmannschaft im Viertelfinale geplatzt. Am Samstag unterlagen die Wüstenfüchse Mitfavorit Nigeria mit 0:2 und müssen damit früher als erhofft die Heimreise antreten.

In Marrakesch trafen mit Algerien und Nigeria die beiden einzigen Mannschaften aufeinander, die im vorherigen Turnierverlauf alle Spiele gewonnen hatten. Ein Duell auf Augenhöhe wurde es allerdings nicht. Die algerische Auswahl fand von Anfang an kein Mittel gegen starke Super Eagles, die gleich das Kommando übernahmen und teilweise enormen Druck ausübten.

Bensebaini rettet zwei Mal in höchster Not

Bensebaini, der wieder mit Aissa Mandi die gewohnte, sehr erfahrene Innenverteidigung bildete, hatte direkt alle Hände voll zu tun und musste in der ersten Halbzeit gleich zwei Mal auf der Linie retten. Nur deshalb ging es torlos in die Pause, doch unmittelbar nach Wiederbeginn war dann auch Bensebaini nicht unbeteiligt, als der nigerianische Stürmerstar Victor Osimhen dem Verteidiger von Borussia Dortmund entwischte und per Kopf zur fraglos verdienten Führung einnetzte. Als dann Akor Adams in der 57. Minute auf 2:0 erhöhte, war die Begegnung praktisch gelaufen.

Algerien war zwar um eine Reaktion bemüht, letztlich aber nicht dazu in der Lage und kam lediglich der Schlussphase zu kleineren Chancen, die allerdings weder zwingend waren noch genutzt wurden.

Wann Bensebaini zurück in Dortmund erwartet wird, ist noch offen. Ein Einsatz im Heimspiel des BVB am Dienstag gegen Werder Bremen dürfte indes eher unwahrscheinlich sein.

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