Fixpunkt beim BVB und beim DFB – Matthäus und Strunz loben Felix Nmecha

Vollumfänglich glücklich war Felix Nmecha mit dem 3:3 von Borussia Dortmund am Freitag bei Eintracht Frankfurt ebenso wenig wie seine Kollegen und die Verantwortlichen. Mit seiner eigenen Leistung konnte der zentrale Mittelfeldmann, der vom kicker nicht grundlos zum Spieler des Spiels gekürt wurde, aber auch über seinen mit etwas Glück erzielten Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung zufrieden sein.

Dass sich Nmecha gerade in den vergangenen eineinhalb Jahren beim BVB sehr positiv entwickelt hat, ist auch andernorts nicht unbeobachtet geblieben. Während es immer wieder Gerüchte um ein Interesse aus der englischen Premier League gibt, haben sich am Sonntagabend bei Sky90 auch zwei Ex-Nationalspieler und heutige TV-Experten lobend über Nmecha geäußert.

Nmecha als Rodri des BVB?

Lothar Matthäus traut dem 25-Jährige so zu, in Zukunft nicht nur beim BVB eine tragende Rolle spielen zu können, sondern auch im DFB-Team: „Wenn Felix Nmecha weiter diese Entwicklung nimmt und verschont bleibt von Verletzungen, dann ist er nicht nur in Dortmund der Fixpunkt, sondern kann auch in der Nationalmannschaft der Taktgeber sein, der Kimmich ja aufgrund seiner neuen Position nicht mehr ist.“

Thomas Strunz sieht bei Nmecha derweil sogar noch reichlich Potential und zieht einen grundsätzlichen Vergleich zu einem der absoluten Top-Spieler auf der Position in der Schaltzentrale: „Ich glaube, dass Felix Nmecha noch viel mehr kann. Er spielt aus meiner Sicht unter seinen Möglichkeiten. Wir bewerten jetzt, dass er ein Tor geschossen hat, dass er in Kopenhagen zwei in der Champions League gemacht hat. Er kann perspektivisch der Fixpunkt von Borussia Dortmund im Mittelfeld sein wie Rodri bei Man City im zentralen Mittelfeld.“

THemen
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