Das frühe 1:0 des BVB bei Eintracht Frankfurt führte am Ende zwar nicht zu einem Sieg, festigte aber den Spitzenplatz von Borussia Dortmund in einer speziellen Statistik der Bundesliga. Wie auch Julian Ryerson, der jene frühe Führung durch Maximilian Beier per scharfer Hereingabe von Außen vorbereitet hatte, sich in dieser Partie am Freitag einen Bestwert sicherte.
Die Presse schwärmt unisono vom „Spektakel“, welches Eintracht Frankfurt und der BVB zur Wiedereröffnung der Bundesliga den Fans boten. Und tatsächlich nahm die Partie früh viel Fahrt auf. Zum Beispiel in der zehnten Minute, als Julian Ryerson den Ball so hart in den Strafraum der Eintracht brachte, dass die Defensive der Hausherren damit überfordert war. Beier nutzte die sich bietende Gelegenheit zur 1:0-Führung für Schwarzgelb.
Eine von sechs Hereingaben von außen war dies, die allein der norwegische Nationalspieler in Diensten des BVB, Julian Ryerson, produzierte. Das war der Höchstwert aller Akteure in diesem Flutlichtspiel im Deutsche Bank Park. Insgesamt produzierte der BVB dreizehn Flanken, von denen allerdings nur jene erste von Ryerson zu einem Tor verwertet wurde.

Wenn der BVB flankt, wird’s oft gefährlich
Dies wiederum gelang den Dortmundern damit zum achten Mal in dieser Saison. Kein anderes Team ist so erfolgreich dabei, Hereingaben von außen in Tore umzumünzen. Nicht einmal der FC Bayern München, der bei bereits erzielten 63 Toren – mehr als der Zweite BVB und der Dritte Leipzig zusammen – genug Gelegenheiten dazu gehabt haben könnte. Da dies nicht der Fall ist, hält der BVB darin also den Spitzenplatz.
Für Julian Ryerson war seine Vorlage zu Beiers 1:0 die dritte Torvorbereitung in dieser Saison per Flanke, die vierte insgesamt. Einzig Jamie Leweling vom VfB Stuttgart war mit seinen Flanken noch häufiger zielführend. Ihm gelangen in der Saison 2025/26 vier Torvorlagen per Hereingabe von außen.
Co-erfolgreichster Torschütze beim BVB ist durch jenen Treffer zum 1:0 nun Maximilian Beier, der fünfmal in der Bundesliga traf. Damit schloss er in der internen Wertung zu dem auch in Frankfurt weiter glücklos agierenden Serhou Guirassy auf. Der Guineer wartet damit seit dem 9. Spieltag auf seinen nächsten Treffer. Bis dahin hatte der Guineer wie nun auch Beier fünfmal für Borussia Dortmund getroffen.

