Nur die Unterschrift fehlt noch – Emre Can vor Verlängerung beim BVB

Nach seiner Einwechslung zur Pause gegen den SV Werder Bremen (3:0) am Dienstag könnte Emre Can am heutigen Samstag in der Partie gegen den FC St. Pauli in der Startelf von Trainer Niko Kovac stehen und Borussia Dortmund somit als Kapitän aufs Feld führen. Ungeachtet dessen scheint die Zukunft des 32-Jährigen nun fix beim BVB zu liegen.

Laut einem Bericht der Bild ist zwischen der Borussia und Can alles geklärt, nachdem monatelang darüber spekuliert wurde, ob der Routinier überhaupt ein Angebot zur Verlängerung seines bislang nur bis zum 30. Juni 2026 datierten Vertrages erhalten würde und erst kürzlich sogar Spekulationen sogar um einen Winterwechsel zu Besiktas Istanbul aufgekommen waren. Nun sollen nur noch die Unterschriften fehlen, ehe die weitere Zusammenarbeit vermeldet werden kann.

Neuer Vertrag mit stark reduzierten Bezügen

Nachdem vor Weihnachten noch vermeldet worden war, dass Can und auch Julian Brandt zu weitgehend unveränderten Konditionen um zwei Jahre verlängern sollen, soll der 48-fache A-Nationalspieler nun noch deutliche Abstriche von seinem bisherigen Salär von kolportierten neun Millionen Euro pro Jahr machen. Die Verlängerung bis 2028 soll demnach laut Bild zu stark reduzierten Bezügen erfolgen – auch angepasst daran, dass Can nicht mehr uneingeschränkt als Stammspieler gesehen wird.

Dass der BVB dennoch bei dieser Planstelle auf eine Verjüngung verzichtet und weiter auf Can setzt, liegt derweil nicht zuletzt auch daran, dass der in Frankfurt geborene Deutsch-Türke als Führungsspieler sehr geschätzt wird und in dieser Eigenschaft großen Wert sowohl für die Mannschaft als auch für den Verein besitzt.

THemen
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