BVB-Bosse wohl stinksauer: Anselmino-Abgang perfekt

Nun ist es offiziell: Borussia Dortmund verliert Aarón Anselmino überraschend an den FC Chelsea und reagiert verärgert auf den kurzfristigen Leih-Abbruch.

Der Ärger bei Borussia Dortmund ist groß: Die vorzeitige Rückkehr von Aarón Anselmino zum FC Chelsea ist nun offiziell. Die Blues machten von einer Klausel im Leihvertrag Gebrauch und beendeten das Engagement des 20-jährigen Innenverteidigers noch vor dem ursprünglich geplanten Leihende im Sommer.

In Dortmund trifft die Entscheidung einen wunden Punkt. Sportlich hatte sich Anselmino trotz wiederkehrender Blessuren schnell empfohlen, absolvierte zehn Pflichtspiele und überzeugte vor allem durch Zweikampfstärke und Aggressivität. Entsprechend fest hatte der BVB mit dem Argentinier für die Rückrunde geplant. Dass Chelsea den Abbruch offenbar kurzfristig vollzog, sorgte intern für Unmut – laut Medienberichten sollen die Verantwortlichen sogar „stinksauer“ gewesen sein.

Der Premier-League-Klub reagierte mit der Rückholaktion auf eigene Personalsorgen in der Abwehr und nutzte die vertraglich fixierte Option. Beim BVB blieb hingegen wenig Zeit, Alternativen zu prüfen. Eine Kaufoption war im Leihdeal nicht vorgesehen, wenngleich die Dortmunder Leistungen des Verteidigers intern positiv bewertet worden sein sollen.

BVB bestätigt Abgang von Aaron Anselmino

In einer kurzen Mitteilung bestätigte Borussia Dortmund den Abschied und erklärte: „Borussia Dortmund bedauert den kurzfristigen Abgang von Aaron Anselmino sehr und bedankt sich bei ihm für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten. Der BVB wünscht dem Argentinier für seine Zukunft alles Gute.“

Ein Nottransfer ist nach Informationen der Bild dennoch nicht geplant. Stattdessen dürfte der Klub den Abgang intern auffangen. Profiteur der neuen Situation ist Youngster Filippo Mane, dessen angedachte Winter-Leihe vorerst vom Tisch ist. Der 20-Jährige soll als zusätzliche Option in der Defensive bleiben, zumal die Personaldecke angesichts mehrerer angeschlagener Spieler dünn ist.

Für den BVB bleibt damit ein bitterer Beigeschmack: Ein sportlich wichtiger Baustein ist weg – und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Rückrunde bereits Fahrt aufnimmt.

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