BVB-Youngster in der Heimat begehrt – Lazio Rom denkt an Filippo Mane

Die unmittelbare Schlussphase erlebte Filippo Mane zwar nicht mehr auf dem Spielfeld, hinterließ bei der 0:2-Niederlage von Borussia Dortmund zum Abschluss der Ligaphase der Champions League gegen Inter Mailand aber über fast 90 Minuten einen ansprechenden Eindruck und empfahl sich für weitere Einsätze – hat damit aber sicher auch das ohnehin in seiner italienischen Heimat vorhandene Interesse auch nicht geringer werden lassen.

„Zum Schluss ist ihm ein bisschen die Kraft ausgegangen. Er hatte einen Krampf. Er hat schon eine Zeit lang mit der zweiten Mannschaft nicht gespielt, aber ich finde das hat er klasse gemacht“, gab Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zunächst Entwarnung, als die Frage nach dem Grund für die Auswechslung Manes aufkam und wartete zugleich mit einem Lob für den 20-Jährigen auf, der wegen der Ausfälle von Niklas Süle und Waldemar Anton sowie wegen des kurzfristigen Abgangs von Aarón Anselmino in der Dreierkette neben Emre Can und Nico Schlotterbeck begann.

Lazio Rom hat mehrere Bundesliga-Profis auf dem Zettel

Mane, der schon am Wochenende zuvor beim 3:0-Sieg bei Union Berlin erstmals seit dem dritten Spieltag wieder zu einem Kurzeinsatz in der Bundesliga gekommen ist, darf nun auf weitere Spielzeit hoffen und könnte die Chance erhalten, sich auch mit Blick auf die neue Saison als vollwertige Alternative anzubieten.

Unterdessen berichtet die Corriere della Sera, dass sich Lazio Rom auf der Suche nach einem Innenverteidiger verstärkt in der Bundesliga umsieht. Diogo Leite und Danilho Doekhi von Union Berlin sollen das Interesse der Laziali geweckt haben, ebenso Fabio Chiarodia von Borussia Mönchengladbach und eben Mane.

Dass der BVB den bis 2028 unter Vertrag stehenden Mane zum jetzigen Zeitpunkt ziehen lässt, ist allerdings äußerst unwahrscheinlich.

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THemen
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