Vor dem Heimspiel gegen Heidenheim hellt sich die Personalsituation bei Borussia Dortmund deutlich auf. Trainer Niko Kovac kann mehrere Rückkehrer begrüßen und denkt zugleich über Rotation nach.
Bei Borussia Dortmund entspannt sich die personelle Lage rechtzeitig vor dem Bundesligaspiel gegen 1. FC Heidenheim am Sonntag (17:30 Uhr). Trainer Niko Kovac konnte am Freitag mehrere positive Updates geben – insbesondere mit Blick auf die zuletzt arg gebeutelte Defensive.
Innenverteidiger Niklas Süle ist nach Rückenproblemen wieder einsatzfähig und trainierte zuletzt voll mit der Mannschaft. „Niki hat wieder mit der Mannschaft trainiert, ist wieder genesen“, sagte Kovac auf der Pressekonferenz. Auch Waldemar Anton, der zuletzt krankheitsbedingt fehlte, steht vor der Rückkehr. Der Abwehrspieler absolvierte ein individuelles Programm, bei ihm gebe es laut Kovac keine größeren Bedenken mehr: „Waldi hat individuell trainiert, es sieht gut aus.“
Damit deutet sich an, dass Anton wieder Teil der Dreierkette sein könnte. Für das Dortmunder Abwehrzentrum bedeutet das zusätzliche Stabilität nach den jüngsten Engpässen – unter anderem beim Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand (0:2).
Adeyemi und Brandt wieder Kandidaten für die BVB-Startelf
Auch im Mittelfeld gibt es Hoffnung: Marcel Sabitzer arbeitet nach Wadenproblemen weiter an seinem Comeback. Zwar trainierte er noch nicht komplett mit der Mannschaft, ein Platz im Kader ist aber nicht ausgeschlossen. „Bei Sabi müssen wir schauen, ob es reicht. Wir werden aber kein Risiko eingehen“, betonte der BVB-Coach.
Neben den defensiven Rückkehrern denkt Kovac für Sonntag auch über personelle Anpassungen in der Offensive nach. Nach intensiven Wochen mit Bundesliga und Champions League könnte rotiert werden. „Da kann es sicherlich auch wieder zu Rotation kommen“, erklärte der Trainer und verwies auf die hohe Belastung. Gleichzeitig unterstrich er die Tiefe seines Kaders: „Wir haben Konkurrenzkampf. Das ist für mich ein Luxusproblem.“
Spieler wie Karim Adeyemi oder Julian Brandt könnten wieder in die Startelf rücken, während Serhou Guirassy trotz ausbleibender Treffer Rückendeckung erhält. „Jeder Stürmer lebt von der Zuarbeit seiner Mitspieler“, sagte Kovač und zeigte sich überzeugt, dass der Angreifer bald wieder treffen wird.

