Mit der Leihe von Kjell Wätjen an den VfL Bochum konnten die Verantwortlichen von Borussia Dortmund lange zufrieden sein, stand der 19-Jährige doch vor Weihnachten praktisch immer auf dem Platz. Aktuell allerdings hat Wätjen beim kleinen Reviernachbarn einen schwierigeren Stand und kam am Freitagabend zum zweiten Mal in Folge gar nicht zum Zug.
Wätjen, der in der Hinrunde nur eine Partie krankheitsbedingt verpasst hatte und ansonsten bei 16 Einsätzen immerhin elf Mal in der Startelf stand, blieb beim Bochumer 1:1 am Freitag bei Preußen Münster ebenso die kompletten 90 Minuten auf der Bank wie am Wochenende zuvor beim prestigeträchtigen 2:0-Sieg gegen den FC Schalke 04.
Größerer Konkurrenzkampf beim VfL
Schon zum Start ins neue Jahr war Wätjen gegen den SV Darmstadt 98 (3:3) erst spät eingewechselt worden, durfte dann aber in der folgenden Partie bei der SV Elversberg (1:1) beginnen. Dort allerdings lieferte der Youngster keinen guten Auftritt ab und ist erst einmal hinten dran. Auch, weil der Bochumer Kader auf dem Wintertransfermarkt spürbar verstärkt wurde und nun mehr Möglichkeiten bietet, wie Trainer Uwe Rösler nach dem Spiel in Münster betonte: „Kompliment auch an meine Bank. Was ich da bringen konnte, war beeindruckend. Wir haben einen richtig guten Konkurrenzkampf.“
Der Weg zurück in die erste Elf wird für Wätjen mit Blick auf Koji Miyoshi, der in Münster seine Aufstellung auf dem rechten Flügel mit dem Ausgleichstreffer rechtfertigte, oder den im offensiven Mittelfeld gesetzten Francis Onyeka nun zwar nicht einfach, steht aber dennoch offen. Schließlich hat der U20-Nationalspieler sein Potential auch schon gezeigt. In Dortmund wird man in jedem Fall genau verfolgen, ob sich Wätjen ins Bochumer Team zurückkämpfen kann.
