Neben dem FC Bayern hat auch Borussia Dortmund den Hoffenheim-Stürmer Fisnik Asllani im Blick. Die Münchner haben bei dem 23-Jährigen nun eine Entscheidung getroffen – die dem BVB in die Karten spielen könnte.
Für Borussia Dortmund könnte sich im Werben um Fisnik Asllani eine Tür öffnen. Denn der FC Bayern München hat offenbar entschieden, von einer Verpflichtung des Angreifers Abstand zu nehmen. Wie der kicker berichtet, ist Asllani an der Säbener Straße aktuell „kein größeres Thema“ mehr.
Zwar sollen die Münchner den Stürmer intensiv beobachtet und vor allem seine Stärken im Strafraum geschätzt haben, letztlich habe er jedoch nicht alle sportlichen Anforderungen erfüllt. Ein zentrales Kriterium war demnach das Tempo: Mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 31,8 km/h gilt der 23-Jährige den Bayern-Verantwortlichen als zu langsam. Zudem ist der angedachte Platz im Kader nach der Vertragsverlängerung von Serge Gnabry vorerst vergeben.
Asllani steht noch bis 2029 bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag, soll den Klub aber per Ausstiegsklausel verlassen können. Die Ablösesumme liegt – abhängig vom aufnehmenden Verein – zwischen 25 und 29 Millionen Euro. Nach Informationen von Sky könnte eine Entscheidung über seine Zukunft bereits im ersten Quartal 2026 fallen.
Chance für den BVB? Asllani kein Thema mehr beim FC Bayern
Sportlich hat sich Asllani zuletzt klar in den Fokus gespielt. Nach einer starken Zweitliga-Saison mit 19 Treffern für die SV Elversberg erkämpfte er sich in Hoffenheim einen Stammplatz. In der laufenden Bundesliga-Spielzeit kommt er bislang auf sechs Tore und sechs Vorlagen. Auch international sorgte er für Interesse: Im Winter soll es angeblich Angebote aus England in einer Größenordnung von 40 bis 50 Millionen Euro gegeben haben.
Der Borussia Dortmund wird weiterhin als möglicher Abnehmer gehandelt – vor allem für den Fall, dass Torjäger Serhou Guirassy den Verein im Sommer verlässt. Asllani selbst gab sich zuletzt jedoch zurückhaltend. „Klar kriegt man so was mit“, sagte er Ende 2025 über die Gerüchte und betonte zugleich: „Mein Fokus ist ganz klar auf der TSG Hoffenheim, auf den kommenden Spielen, den kommenden Wochen und Monaten. Das ist für mich das Allerwichtigste.“
Ganz ausblenden lässt sich die Zukunftsplanung dennoch nicht. „Ich bin keine 18 mehr, also plant man schon ein Stück weit die Karriere, das Leben“, erklärte der 1,91 Meter große Stürmer. Wohin der Weg führt, ist offen – zumindest ein Wechsel nach München scheint nach der aktuellen Bewertung der Bayern aber vom Tisch.

