Stimmen zum 4:0 gegen Mainz: „Wir bleiben weiter dran“

Zum Auftakt des 22. Spieltages hat Borussia Dortmund einen 4:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 vorgelegt und damit nicht nur Platz zwei gefestigt, sondern auch den Rückstand auf den FC Bayern München, der am heutigen Samstag bei Werder Bremen gastiert, auf drei Punkte verringert. Beim BVB war nach dem Spielende die Zufriedenheit dementsprechend groß.

„Wir sind glücklich, wir freuen uns über den Sieg“, so Trainer Niko Kovac, der freilich auch keinen Hehl daraus machte, dass der 3:0-Pausenstand den Spielverlauf eigentlich nur bedingt wiedergegeben hatte: „Er war hart erarbeitet. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, da waren wir effizienter. Durch die Standards haben wir das Spiel in die richtige Richtung gelenkt. Die zweite Halbzeit haben wir dann kontrolliert.“

Auch Sebastian Kehl hob die Effizienz hervor und freute sich über gleich drei Treffer nach Eckbällen: „Standardsituationen sind immer gut. Solche Spiele kann man damit entscheiden. Ich bin vor allem mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Da waren wir sehr effizient. Aber auch einfach mal vier Tore zu schießen, keins zu kassieren, tut gut“, erklärte der Sportdirektor und gab zumindest eine kleine Kampfansage an den FC Bayern ab: „Die Menschen gehen glücklich nach Hause, und wir bleiben weiter dran.“

Ryerson und Brandt über die aktuelle Standardstärke

Julian Ryerson, der alle vier Tore mit Hereingaben vorbereitete und dafür reichlich Lob erhielt, wollte sich selbst unterdessen nicht in den Mittelpunkt rücken: „Ich muss den Ball auf den Punkt bringen, und die anderen müssen dorthin laufen. Die Blocks machen auch einen guten Job. Wenn wir ein Tor erzielen, ist es nicht nur meine Vorlage oder der Torschütze, sondern es sind mehrere Leute.“

Julian Brandt verriet derweil, dass die neue Qualität bei ruhenden Bällen kein Zufall ist: „Wir legen Wert auf Standards, und wir wussten nach der Hinrunde, dass wir da einfach noch Potenziale haben. Sowohl die Zielspieler als auch die Schützen der Ecken machen momentan einen guten Job. Tore nach Standards öffnen uns ganz oft die Dose in einem Spiel. Heute, gegen Wolfsburg auch schon, und auch in ein, zwei anderen Spielen davor.“

Diesen Artikel teilen