Gleich vier Spieler hat der BVB aus seinem Profikader an andere Clubs verliehen. Neben Julien Duranville sind dies noch Diant Ramaj, Kjell Wätjen und Cole Campbell. So läuft es für das Quartett, das derzeit bei ganz unterschiedlichen Clubs zu Werke geht.
Punkte gab es wieder keine für Diant Ramaj und seinen 1. FC Heidenheim. Der Keeper, der für den BVB noch kein Pflichtspiel absolvierte, ist in Baden-Württemberg aber zum Stammtorhüter avanciert, hat an den vielen Niederlagen meistens keine Schuld. Einige Abspielfehler sorgten in den letzten Wochen zwar immer mal für gefährliche Situationen. Am Schlussmann, der beim BVB nur noch bis zu diesem Sommer unter Vertrag steht, hat Trainer Frank Schmidt dennoch so sehr überzeugt, dass er die vorherige Stammkraft René Müller aus dem Tor verdrängte. In allen 22 Partien der Bundesliga hütete er das Tor des FCH, kommt auf einen Kicker-Notenschnitt von 3,16. Zumindest seine generelle Bundesliga-Tauglichkeit hat er damit bewiesen.
Ebenfalls in die Bundesliga verliehen wurde Cole Campbell. Der US-Bürger kann bei der TSG Hoffenheim allerdings nicht weiterhelfen, fällt schon seit Wochen verletzt aus und hat noch keine Minute für seinen neuen Club gespielt. Probleme mit dem Sprunggelenk setzen ihn derzeit außer Gefecht. Ein Termin für seine Rückkehr in den Trainingsbetrieb ist nicht absehbar.

Kjell Wätjen regelmäßig im Einsatz für den VfL Bochum
Ganz anders ist die Lage für Kjell Wätjen, der an den Reviernachbarn VfL Bochum in die 2. Bundesliga verliehen wurde. Wätjen ist dort Nahezu-Stammspieler, stand in rund der Hälfte der Partien in der Startelf. Dazu wurde er siebenmal eingewechselt. Somit kommt Wätjen auf 19 von 22 möglichen Einsätzen im Unterhaus, in denen er immerhin einen Treffer zum 2:0-Sieg über den 1. FC Magdeburg beisteuerte. Allerdings ist Wätjen nicht gut aus der Winterpause gekommen Zuletzt saß er zweimal nur auf der Bank, wurde erst gestern beim 0:0 gegen den SC Paderborn wieder eingewechselt. Dennoch entwickelt die Leihgabe vom BVB sich in eine gute Richtung.
Ins Ausland, zum FC Basel, wurde Julien Duranville verliehen. In allen fünf Ligaspielen, die Basel seit Duranvilles Ankunft bestritt, wurde er auch eingesetzt. Gleich im ersten Spiel war ihm eine Torvorlage geglückt, woraufhin er für die folgenden drei Partien in die Startelf rutschte. Zuletzt kam er allerdings nur für zwei Minuten zum Einsatz. Der weitere Verlauf seiner Leihe in die Schweiz bleibt abzuwarten. Beim BVB wird man ihn genau beobachten und abwägen, ob Duranville noch eine Chance erhält, sich im Kader des BVB zu behaupten.

