BVB in der Einzelkritik: Vier Zweien und eine Eins gegen Atalanta

Borussia Dortmund gewinnt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo souverän mit 2:0. Die BVB-Stars in der BVBWLD-Einzelkritik.

Gregor Kobel: Hatte einen weitgehend ruhigen Abend und wurde kaum ernsthaft geprüft. Wenn es doch einmal gefährlich wurde, war er aufmerksam zur Stelle. Zudem überzeugte er mit sauberer Spieleröffnung und viel Übersicht. Insgesamt ein souveräner Auftritt ohne große Momente. Note: 3.

Waldemar Anton: Leistete sich früh einen Stellungsfehler, steigerte sich danach aber deutlich. Organisierte die Defensive, gewann viele Zweikämpfe und dirigierte seinen jungen Nebenmann. Offensiv hätte er per Kopf treffen können, ließ die Chance jedoch liegen. Unterm Strich ein starker Auftritt des Abwehrchefs. Note: 2.

Luca Reggiani: Sah früh Gelb, blieb jedoch bemerkenswert ruhig. Spielte für sein Alter sehr abgeklärt und suchte meist die einfache, sichere Lösung. Trotz der Vorbelastung wirkte er stabil und konzentriert. Ein insgesamt reifer Auftritt auf großer Bühne. Note: 3.

Ramy Bensebaini: Zeigte eine konzentrierte und kompromisslose Leistung in der Dreierkette. Ging entschlossen in die Zweikämpfe und klärte mehrfach aufmerksam. Leistete sich diesmal keine Unsicherheiten. Eine insgesamt stabile Vorstellung. Note: 3.

Julian Ryerson: Lieferte erneut eine perfekte Flanke zur frühen Führung. War defensiv aufmerksam und schaltete sich immer wieder wirkungsvoll nach vorne ein. Seine Standards sorgten konstant für Gefahr. Aktuell einer der formstärksten Dortmunder. Note: 2.

Jobe Bellingham: Arbeitete viel gegen den Ball und schloss zahlreiche Räume. Mit zunehmender Spielzeit gewann er an Sicherheit und verteilte die Bälle klug. Seine Leistung war eher unauffällig, aber effektiv. Ein verlässlicher Auftritt im Zentrum. Note: 3.

Felix Nmecha: Brachte Dynamik und Struktur ins Mittelfeld. Sein präziser Steilpass leitete das 2:0 ein, zudem überzeugte er mit Tempo und Vertikalspiel. War präsent in den Zweikämpfen und trieb das Spiel immer wieder an. Einer der stärksten Akteure auf dem Platz. Note: 2.

Daniel Svensson: Lief seine Seite unermüdlich hoch und runter. Defensiv aufmerksam mit wichtigen Störaktionen im richtigen Moment. Offensiv blieb jedoch noch Luft nach oben. Insgesamt eine solide Leistung. Note: 3.

Julian Brandt: Brachte sich mit klugen Pässen immer wieder ins Spiel ein. Sein Steckpass auf Beier war stark, insgesamt fehlte jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss. Arbeitete viel und zeigte Einsatz in den Zweikämpfen. Eine ordentliche, aber nicht prägende Vorstellung. Note: 3.

Maximilian Beier: Belohnte seinen hohen Aufwand mit dem Treffer zum 2:0. War ständig unterwegs und setzte die Defensive unter Druck. In einigen Situationen hätte er noch entschlossener abschließen können. Insgesamt ein engagierter und effektiver Auftritt. Note: 2.

Serhou Guirassy
Foto: IMAGO

Serhou Guirassy: Traf früh per Kopf und bereitete das zweite Tor stark vor. War stets anspielbar und strahlte wieder große Torgefahr aus. Seine Präsenz im Strafraum machte den Unterschied. Der entscheidende Mann des Spiels. Note: 1.

Einwechselspieler:

Karim Adeyemi: Sollte nach seiner Einwechslung Tempo bringen, blieb aber ohne durchschlagenden Effekt. Note: 3

Carney Chukwuemeka: Konnte nach seiner Einwechslung kaum Akzente setzen. Traf nicht immer die richtige Entscheidung und blieb insgesamt blass. Ein nennenswerter Einfluss aufs Spiel blieb aus. Note: 4.

Marcel Sabitzer und Fabio Silva: Kamen in der Schlussphase ins Spiel, sollten mithelfen, den Vorsprung sicher ins Ziel zu bringen. Blieben aufgrund der kurzen Einsatzzeit ohne Bewertung.

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