Bayern stellen Bundesliga-Rekord von BVB ein – könnten schon heute vorbeiziehen

In einer Rubrik, die seit der Erhöhung der erlaubten Einwechslungen neue Bestwerte vereinfacht, hat der FC Bayern München am vergangenen Spieltag mit dem Saison-Rekordwert von Borussia Dortmund gleichgezogen – nach nur 22 Spieltagen. Heute könnte die komplette Ablösung des BVB an der Spitze erfolgen.

Der kicker liefert die Höchstwerte aller aktuellen 18 Bundesligisten in einer seiner vielen Slideshows. In dieser speziellen geht es um die Zahl der Scorerpunkte, die ein Team durch Einwechselspieler fabrizierte.

Der bisherige Bundesliga-Rekord liegt bei 29 Scorerpunkten. Aufgestellt wurde er vom BVB in der Saison 2018/19, also noch vor der Erhöhung des Wechselkontingents. Der FC Bayern München steht inzwischen bei genau dieser Zahl von 29 Scorerpunkten durch Einwechselspieler, hat aber noch 12 Partien Zeit, den BVB hinter sich zu lassen. Heute im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt könnte es schon soweit sein, ansonsten ziemlich wahrscheinlich in einer der folgenden elf Partien.

Lucien Favre und Julian Brandt
Foto: imago images

BVB stellte Bundesliga-Bestwert unter Favre auf

Beim BVB waren es damals 17 Tore und 12 Vorlagen gewesen, durch die er auf insgesamt 29 Scorerpunkte durch Einwechselspieler kam. Beim FC Bayern München sind es in der laufenden Saison 14 Treffer und 15 Assists, die dem Rekordmeister durch von der Bank kommende Spieler gelangen.

Der geringste Wert gelang dem FC St. Pauli in der Saison 2010/11, als man lediglich 14 Scorerpunkte durch Einwechselspieler verbuchte. Damals stiegen die Hamburger als Tabellenletzter aus der Bundesliga ab, hatten insgesamt nur 35 eigene Tore erzielt.

Dass bei den Scorern so erfolgreiche Spieler wie Julian Ryerson (schon elf Vorlagen in der Liga) beim BVB meist in der Startelf stehen, hilft nicht dabei, den Bundesliga-Rekord zu behaupten, den man in Kürze wohl an den FC Bayern verlieren wird.

Diesen Artikel teilen