Verlängert Schlotterbeck? BVB plant „sehr besondere Lösung“

Nach intensiven Vertragsgesprächen mit Nico Schlotterbeck zeigt sich Borussia Dortmund weiterhin zuversichtlich, den Abwehrchef langfristig zu binden. Der BVB ist sogar bereit, für den Nationalspieler eine „sehr besondere Lösung“ zu finden.

Borussia Dortmund arbeitet weiterhin intensiv an einer Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck. In der Vereinsführung herrscht Zuversicht, den umworbenen Innenverteidiger langfristig an den Klub zu binden – auch wenn das Interesse internationaler Topklubs wie Real Madrid die Gespräche erschwert.

Carsten Cramer, Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb beim BVB, zeigt sich optimistisch, dass eine Einigung erzielt werden kann. „Ich bleibe zuversichtlich. Und Nico gibt mir auch nicht das Gefühl, dass diese Zuversicht unbegründet ist“, erklärte er im Gespräch mit dem Format Bild Sport. Der Nationalspieler gilt intern als wichtiger Bestandteil der sportlichen Zukunft und als einer der Führungsspieler, die den Verein prägen sollen.

Um den Abwehrchef zu halten, ist Borussia Dortmund offenbar bereit, im Rahmen seiner Möglichkeiten entgegenzukommen. „Wir kennen unseren Rahmen und werden nichts Verrücktes machen, auch wenn wir für Nico natürlich bereit sind, eine sehr besondere Lösung zu finden“, betonte Cramer.

BVB legt Schlotterbeck attraktives Vertragsangebot vor

Details zu den finanziellen Angeboten wollte er allerdings nicht preisgeben. Klar ist jedoch, dass der Verein dem Spieler ein attraktives Paket vorgelegt hat. „Wir haben ihm attraktive Zahlen präsentiert. Das möchte ich aber öffentlich nicht weiter ausführen, weil ich finde, das gehört sich nicht.“

Nico Schlotterbeck
Foto: IMAGO

Unabhängig von den laufenden Vertragsgesprächen unterstreicht Schlotterbeck seine Bedeutung auch sportlich. Seine Mentalität und sein Ehrgeiz werden in Dortmund besonders geschätzt. „Ich finde Nico und seinen Ehrgeiz richtig gut. Das sind die Spieler, die wir für den BVB spielen lassen wollen“, sagte Cramer und verwies damit auf die Rolle des Verteidigers als Identifikationsfigur.

Sportlich musste der BVB zuletzt einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Das 2:2 bei RB Leipzig kostete im Fernduell mit dem FC Bayern wichtige Punkte im Meisterrennen. Dennoch bleibt die Vereinsführung gelassen und sieht die Mannschaft auf einem guten Weg. „Wenn mir einer gesagt hätte, dass wir nach 23 Spielen 52 Punkte haben – Respekt“, so Cramer. Gleichzeitig erkennt er die Stärke des Konkurrenten an: „Ich kann auch nichts dafür, dass die Bayern so gut Fußball spielen, sie machen es nun einmal überragend gut. Das muss man einfach mal anerkennen.“

Diesen Artikel teilen