Nach sieben Jahren endet im Sommer die Zeit von Julian Brandt bei Borussia Dortmund. Trainer Niko Kovac und die BVB-Bosse äußern sich zum Abschied des Offensivspielers.
Julian Brandt und Borussia Dortmund werden im Sommer getrennte Wege gehen. Nach sieben Jahren beim BVB wird der auslaufende Vertrag des Offensivspielers nicht verlängert. Die Entscheidung bestätigten die Verantwortlichen nach dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln.
Sportgeschäftsführer Lars Ricken machte deutlich, dass die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen zustande gekommen sei. „Es hat offene Gespräche gegeben und wir waren uns einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird“, erklärte der BVB-Boss. Trotz des Abschieds betonte er, man gehe mit „ganz viel Wertschätzung auseinander“.
Auch Trainer Niko Kovac sprach von einer gemeinsamen Entscheidung aller Beteiligten. „Beide Seiten sind zu dem Entschluss gekommen, dass es etwas anderes geben wird“, sagte der Dortmunder Coach. Bis zum Saisonende wolle man nun weiterhin gemeinsam erfolgreich sein. „Von daher werden wir noch die nächsten neun Spiele mit Jule erfolgreich bestreiten.“
BVB-Sportdirektor Kehl äußert sich zum Brandt-Abschied
Brandt war 2019 für rund 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Dortmund gewechselt und gehört inzwischen zu den dienstältesten Spielern im Kader. In fast 300 Pflichtspielen sammelte der 29-Jährige mehr als 120 Torbeteiligungen und prägte über Jahre das Angriffsspiel der Schwarz-Gelben.

Sportdirektor Sebastian Kehl betonte nach der Entscheidung ebenfalls den respektvollen Umgang zwischen Klub und Spieler. „Ich glaube, beiden ist es nicht ganz leichtgefallen, weil wir lange und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben und etwas erreicht haben“, sagte Kehl. Gleichzeitig stellte er klar: „Trotzdem muss man ab einem gewissen Punkt Entscheidungen treffen.“
Bis zum Ende der laufenden Saison soll Brandt weiterhin eine wichtige Rolle im Dortmunder Offensivspiel einnehmen, ehe sich im Sommer die Wege endgültig trennen. Beim BVB deutet sich ohnehin ein größerer personeller Umbruch an.

