Nach einem geheimen Beobachtungs-Trip von Sebastian Kehl nach Wien rückt ein Abwehrtalent von RB Salzburg in den Fokus von Borussia Dortmund. Der BVB beschäftigt sich offenbar intensiv mit Innenverteidiger Joane Gadou.
Borussia Dortmund arbeitet bereits intensiv an der Kaderplanung für die kommende Saison. Während zuletzt vor allem die Frage im Raum stand, welche Spieler ihre auslaufenden Verträge verlängern könnten, beschäftigen sich die Verantwortlichen inzwischen auch verstärkt mit möglichen Neuzugängen. Besonders in der Defensive könnte sich beim BVB im Sommer einiges verändern.
Ein Name, der dabei aktuell besonders häufig auftaucht, ist Joane Gadou von RB Salzburg. Wie Sky berichtet, beschäftigt sich Borussia Dortmund mit dem 19 Jahre alten Innenverteidiger, der als eines der vielversprechendsten Talente auf seiner Position gilt. Der Franzose bringt mit einer Körpergröße von rund 1,95 Metern eine beeindruckende Physis mit und gilt als entwicklungsfähiger Abwehrspieler mit großem Potenzial.
Um sich ein genaueres Bild vom jungen Verteidiger zu machen, reiste Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl am Wochenende persönlich nach Österreich. Laut Sky wurde der BVB-Sportchef beim Bundesligaspiel zwischen Rapid Wien und RB Salzburg im Stadion gesichtet. Beim Duell in Wien, das Rapid mit 1:0 gewann, stand Gadou über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.
BVB beobachtet Salzburg-Talent Joane Gadou
Der Innenverteidiger wechselte erst im Sommer 2024 von Paris Saint-Germain nach Salzburg. Damals überwies der österreichische Klub dem Vernehmen nach rund zehn Millionen Euro Ablöse für den damals erst 17 Jahre alten Abwehrspieler. In Salzburg besitzt Gadou noch einen langfristigen Vertrag bis 2029. Zudem soll PSG eine Rückkaufoption besitzen, was eine mögliche Verpflichtung für andere Interessenten zusätzlich komplizierter machen könnte.

Trotzdem scheint das Interesse der Dortmunder ernst zu sein. Konkrete Verhandlungen zwischen dem BVB und Salzburg gibt es laut Sky derzeit zwar noch nicht, allerdings ist Gadou intern offenbar ein Thema bei der Kaderplanung. Auch andere Klubs aus Europa sollen den jungen Franzosen beobachten, weshalb Dortmund die Situation aufmerksam verfolgt.
Ob aus der Beobachtung am Ende tatsächlich ein Transfer wird, dürfte allerdings auch davon abhängen, wie sich die personelle Situation beim BVB in der Defensive in den kommenden Monaten entwickelt.

