Enthüllt: So plant der BVB seinen Transfer-Sommer

Vor dem Transfersommer laufen die Planungen bei Borussia Dortmund bereits auf Hochtouren. Ein Bericht zeigt nun, auf welchen Positionen der BVB im Sommer besonders nachlegen will.

Bei Borussia Dortmund laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Da sportlich kaum noch zusätzliche Einnahmen zu erwarten sind, kennen die Verantwortlichen um Sportdirektor Sebastian Kehl ihre finanziellen Möglichkeiten für den Sommer bereits weitgehend. Kehl betonte zuletzt, dass sich viele Dinge noch „in der Anbahnung“ befinden, man aber genau wisse, auf welchen Positionen Handlungsbedarf besteht.

Wie die Ruhr Nachrichten berichten, zeichnet sich bereits ab, welche Bereiche im Kader für die Dortmunder Priorität haben. Klar ist zunächst, dass es mehrere personelle Veränderungen geben wird. Mit Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan stehen drei Abgänge bereits fest. Gleichzeitig bleibt Felix Nmecha dem Klub erhalten und hat seinen Vertrag verlängert.

Besonders im Fokus steht die Defensive. Laut dem Bericht plant der BVB, mindestens einen neuen Innenverteidiger zu verpflichten. Der Abgang von Süle hinterlässt eine Lücke, zudem ist weiterhin offen, wie es mit Nico Schlotterbeck weitergeht. Sollte auch er den Verein verlassen, müsste Dortmund wohl sogar zwei neue Abwehrspieler verpflichten.

Adeyemi, Guirassy oder Kobel: Drohen weitere BVB-Abgänge?

Auch im defensiven Mittelfeld sehen die Verantwortlichen Bedarf. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten sucht der BVB einen klaren Sechser – einen Spieler, der defensiv stabilisiert und gleichzeitig das Spiel aufbauen kann. Darüber hinaus diskutiert der Klub intern auch über mögliche Veränderungen im Offensivspiel. Demnach könnte Dortmund künftig wieder stärker auf klassische Flügelspieler setzen.  Eine solche Umstellung würde möglicherweise auch eine taktische Anpassung bedeuten, etwa die Rückkehr zu einer Viererkette.

Karim Adeyemi und Serhou Guirassy
Foto: IMAGO

In diesem Zusammenhang wurden zuletzt Namen wie Jadon Sancho oder Said El Mala mit dem BVB in Verbindung gebracht. Überraschend ist jedoch, dass ein neuer Spielmacher aktuell keine hohe Priorität genießt. Obwohl Julian Brandt den Verein verlassen wird, berichten die Ruhr Nachrichten, dass Dortmund derzeit keinen direkten Ersatz für die Zehnerposition plant. Im bestehenden Kader sehen die Verantwortlichen genügend Alternativen, darunter Marcel Sabitzer, Felix Nmecha oder Carney Chukwuemeka.

Die endgültige Transferstrategie könnte sich jedoch noch verändern. Mehrere Leistungsträger stehen bei anderen Klubs auf dem Zettel, darunter Karim Adeyemi, Serhou Guirassy oder Gregor Kobel. Sollten tatsächlich weitere Abgänge erfolgen, müsste der BVB seine Planungen entsprechend anpassen.

Diesen Artikel teilen