Borussia Dortmund wird erneut mit Markus Krösche in Verbindung gebracht. Der Frankfurter Sportvorstand reagiert nun auf die BVB-Spekulationen und stellt einiges klar.
Die Zukunft von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Nachdem zuletzt über einen möglichen Abschied des Sportvorstands spekuliert worden war, hat sich der 45-Jährige nun selbst zu Wort gemeldet – und versucht, die Diskussionen zu beruhigen.
„Am Ende ist es immer so, dass sehr viel spekuliert wird. Ich halte mich an die Fakten“, erklärte Krösche in der Sendung Bild Sport. Dabei verwies er vor allem auf seine vertragliche Situation: „Ich habe einen Vertrag bis 2028. Wir waren sehr erfolgreich. Wir haben eine sehr spannende, sehr entwicklungsfähige Mannschaft.“
Hintergrund der Debatte ist ein Bericht der Sport Bild, wonach Krösche über seine Zukunft in Frankfurt nachdenkt. Demnach soll weniger das kurzfristige sportliche Abschneiden eine Rolle spielen, sondern vielmehr die strategische Ausrichtung des Klubs. Insbesondere die Balance zwischen Transfererlösen und sportlichem Erfolg gilt intern als anspruchsvoll.
Markus Krösche bestätigt Kontakt zum BVB
Parallel dazu tauchte erneut der Name Borussia Dortmund auf. Zwischen Krösche und dem BVB besteht seit Längerem ein gutes Verhältnis, konkrete Verhandlungen über eine Zusammenarbeit hat es bislang jedoch nicht gegeben. Dennoch bestätigte der Frankfurter Funktionär, dass es Kontakt zur Dortmunder Führung gibt: „Ich habe natürlich mit Aki Watzke öfter Kontakt und auch Kontakt gehabt in der Vergangenheit, aber das hatte nichts mit dem Thema Borussia Dortmund zu tun.“

Die Verbindung lässt sich vor allem durch gemeinsame Aufgaben auf Ligaebene erklären, etwa im Rahmen der Deutschen Fußball Liga. Ein möglicher Wechsel nach Dortmund ist daher aktuell kein konkretes Thema – zumindest vorerst nicht.
Unabhängig davon machte Krösche deutlich, wie wohl er sich in Frankfurt fühlt. Der Klub habe sich in den vergangenen Jahren sportlich stark entwickelt und sei weiterhin attraktiv für ihn. Auch Gerüchte über mögliche Verpflichtungen prominenter Bundesliga-Spieler wie Niklas Süle und Julian Brandt von Borussia Dortmund oder Leon Goretzka vom FC Bayern, deren Verträge im Sommer auslaufen, wies er entschieden zurück und bezeichnete sie kurz und deutlich als „Stuss“.

