Mit Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim hat Borussia Dortmund offenbar schon einen Stürmer ausgemacht, der im Sommer ein ganz heißes Thema werden könnte, sollten die immer wieder als Wechselkandidaten gehandelten Serhou Guirassy und/oder Fabio Silva den Verein verlassen. Unabhängig davon sondiert der BVB aber offenbar auch den nationalen und internationalen Spielermarkt mit einem besonderen Fokus auf Sturmtalente.
Nachdem in den vergangenen Wochen mit Louey Ben Farhat (Karlsruher SC), Armando González (Deportivo Guadalajara), Luca Meirelles (Shakhtar Donezk) und Bendegúz Kovács (AZ Alkmaar) bereits mehrere hochveranlagte und zugleich noch sehr junge Stürmer mit dem BVB in Verbindung gebracht worden sind, taucht in diesem Zusammenhang nun ein weiterer Name auf.
Wie das Portal Sportsboom berichtet, sollen Scouts des BVB regelmäßig die Spiele von Dynamo Kiew und dabei besonders die Auftritte von Matviy Ponomarenko unter die Lupe nehmen. Nicht von ungefähr, sondern weil der erst 20 Jahre alte Angreifer nicht nur mit 1,88 Metern eine wuchtige Erscheinung ist, sondern mit neun Toren in zehn Partien der ukrainischen Premier Liga in der laufenden Saison auch eine bemerkenswerte Quote aufweist. Auch in der Conference League kam der U21-Nationalspieler bereits zum Einsatz und markierte in zwei Partien einen Treffer.
Interesse auch aus England und Leipzig
Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass sich neben dem BVB auch noch weitere Vereine mit Ponomarenko beschäftigen. Mit RB Leipzig soll ein weiterer Bundesligist aus dem vorderen Drittel ebenfalls regelmäßig mit Beobachtern vor Ort sein, während aus der englischen Premier League die für ihr exzellentes Scouting bekannten Mittelklasseklubs FC Brentford und Brighton & Hove Albion bereits die Fährte aufgenommen haben sollen.

Dynamo Kiew weiß natürlich um die Qualität und noch mehr das Potential von Ponomarenko, besitzt zudem dank eines bis Ende 2028 laufenden Vertrages eine gute Position. Der ukrainische Spitzenklub soll so für einen Sommertransfer bereits eine Ablöse im Bereich von 20 bis 25 Millionen Euro aufrufen.
