Mit seinen bemerkenswerten Aussagen kurz nach dem 2:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft am Montagabend gegen Ghana hat Nico Schlotterbeck die Sorge bei Borussia Dortmund wieder deutlich größer werden lassen, dass der Nationalspieler seinen aktuell bis 2027 laufenden Vertrag vielleicht doch nicht verlängern könnte. Hintergrund des Zögerns könnte einem Bericht zufolge neues Interesse aus England sein.
Nach Informationen der BILD sollen mit dem FC Liverpool und Manchester United zwei Schwergewichte der Premier League nun doch noch einmal über eine Verpflichtung Schlotterbecks nachdenken, die beide Vereine ebenso wie mit Real Madrid und dem FC Bayern München auch zwei weitere Klubs aus dem obersten Regal des internationalen Fußballs eigentlich schon verworfen hatten.
Ob es tatsächlich zu einem konkreten Vorstoß aus Liverpool und/oder Manchester kommt, bleibt zwar abzuwarten, doch dass Schlotterbeck am Montag durchblicken ließ, dass keine kurzfristige Unterschrift beim BVB erfolgen wird, öffnet den Spekulationen dahingehend Tür und Tor.
Mehr Gehalt und frühere Ausstiegsmöglichkeit?
Aktuell scheint es ein Stück weit auch so, als würde Schlotterbeck mit der Unterschrift in Dortmund auch wegen der noch vorhandenen Hoffnung auf eine bessere Alternative zögern. Oder ist die abwartende Haltung nur Teil eines Pokers, um für sich beim BVB noch bessere Konditionen herauszuholen? Auch letzteres Szenario ist nicht unvorstellbar.

Denn wie BILD weiter und unter Bezugnahme auf das Umfeld des BVB berichtet, würde Schlotterbeck die eigentlich schon weitgehend festgezurrten Rahmenbedingungen eines neuen, dann bis 2031 laufenden Vertrages gerne noch korrigieren. Zum einen soll dem Abwehrspieler ein höheres Gehalt als die aktuell als Maximum vorgesehenen 14 Millionen Euro pro Jahr vorschweben und zum anderen würde Schlotterbeck wohl auch schon für den Sommer 2026 eine Ausstiegsklausel ins Vertragswerk integrieren, die gemäß den bisherigen Gesprächen erst ab 2027 greifen soll.
