Sinkender Preis? Benjamin Pavard wird weiter beim BVB gehandelt

In den kommenden Wochen stehen rund um Borussia Dortmund spannende Personalentscheidungen bevor. Allen voran ist weiter offen, ob Nico Schlotterbeck seinen 2027 auslaufenden Vertrag verlängert, erfüllt oder vielleicht schon in diesem Sommer geht. Aber auch unabhängig von der Zukunft des Nationalspielers ist davon auszugehen, dass der BVB in der Innenverteidigung tätig wird.

Weil der Vertrag von Niklas Süle nicht verlängert wird und Emre Can mit einem Kreuzbandriss bis in die neue Saison hinaus ausfällt, besteht im Abwehrzentrum selbst bei einem Verbleib von Schlotterbeck Handlungsbedarf. Auch, weil die Talente Luca Reggiani und Filippo Mane intern zwar hochgeschätzt werden, aber eben auch noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehen und noch einige Entwicklungsschritte vor sich haben.

Mit Abdelhamid Ait Boudlal (Stade Rennes), Ruud Nijstad (Twente Enschede) oder schon vor längerem auch Ramon Hendriks (VfB Stuttgart) wurden und werden rund um den BVB bereits einige Kandidaten gehandelt, die noch jung sind und Potential mitbringen. Vollends ausgeschlossen scheint aber auch nicht, dass der BVB einen erfahrenen Innenverteidiger hinzuholt, der seine Qualitäten schon bewiesen hat und Teil einer Achse werden könnte.

Pavard bei Inter ohne Perspektive

Vor einigen Wochen wurde in diesem Zusammenhang auch Benjamin Pavard als möglicher Kandidat für den BVB ins Gespräch gebracht und der mittlerweile 30 Jahre alte Weltmeister von 2018 ist dem Vernehmen nach immer noch ein Thema in Dortmund – vorausgesetzt, es besteht die Möglichkeit, einer einigermaßen kostengünstigen Verpflichtung.

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Foto: IMAGO

Aktuell ist Pavard von Inter Mailand an Olympique Marseille verliehen, doch laut der Corriere dello Sport wollen die Südfranzosen nicht die mit den Nerazzurri vereinbarte Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro ziehen, sondern stattdessen den Preis drücken.

Weil Pavard in den Planungen Inters keine große Rolle mehr spielt, ist ein Entgegenkommen denkbar, wobei man in Marseille wohl auch aufgrund schwankender Leistungen des ehemaligen Profis des VfB Stuttgart und des FC Bayern München noch zögert. Nicht ausgeschlossen daher, dass sich für einen dritten Klub wie den BVB die Chance für ein Schnäppchen eröffnet.

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