Entscheidung bei Kabar naht: BVB-Juwel vor dem Abschied?

Almugera Kabar steht nach seiner Verletzung vor einer richtungsweisenden Phase: Zwischen Comeback und möglichem Winter-Wechsel entscheidet sich in den kommenden Wochen seine sportliche Zukunft beim BVB.

Almugera Kabar arbeitet derzeit an seinem Comeback – doch parallel dazu bleibt seine sportliche Zukunft offen. Der 19-Jährige fehlt Borussia Dortmund seit Mitte Dezember verletzt: Beim International Premier League Cup gegen Leeds United knickte der Linksverteidiger um und musste ausgewechselt werden. Auch das anstehende Spiel gegen West Ham United verpasst er noch, trainiert stattdessen individuell in Dortmund.

Nach Klubangaben soll Kabar in wenigen Tagen wieder voll belastbar sein. Sportlich richtet sich der Fokus zunächst auf den 24. Januar, wenn die U23 in der Regionalliga West bei den Sportfreunden Siegen wieder einsteigt. Mindestens genauso bedeutend dürfte jedoch der 2. Februar werden – der letzte Tag der Winter-Transferperiode.

Denn Kabar zählt weiterhin zu den wahrscheinlichsten Abgangskandidaten beim BVB. Neben Julien Duranville steht auch der U17-Weltmeister auf den Zetteln mehrerer Vereine. Besonders der Hamburger SV wird seit Wochen mit ihm in Verbindung gebracht. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung gibt es bislang zwar noch keine konkreten Gespräche, die Dortmunder rechnen aber weiterhin mit Bewegung auf dem Transfermarkt. Die aktuelle Verletzung soll einem möglichen Wechsel dabei nicht im Wege stehen.

Millionen-Transfer möglich? BVB bei Kabar mit komfortabler Ausgangslage

Klar ist: Ein Transfer soll nur dann erfolgen, wenn er sportlich Sinn ergibt. Findet sich keine überzeugende Perspektive, ist eine weitere Rückrunde in der Dortmunder U23 realistisch – dort kommt Kabar in dieser Saison auf vier Treffer in zehn Einsätzen.

Der Weg in den Profi-Kader erscheint aktuell schwierig. Auf seiner Position haben sich Daniel Svensson und Ramy Bensebaini festgespielt, zudem wurde Maximilian Beier bereits als linker Schienenspieler eingesetzt. Kabar selbst sammelte zwar im Herbst 2024 erste Bundesliga-Minuten, momentan sind andere Spieler näher an Einsätzen bei den Profis.

Für Borussia Dortmund ist die Ausgangslage dennoch komfortabel. Seit dem im Februar 2025 unterschriebenen Profivertrag sitzt der Klub bei möglichen Gesprächen am längeren Hebel – und könnte im Falle eines Transfers eine Ablöse im Millionenbereich erzielen. Ob es dazu kommt oder Kabar zunächst in Dortmund an seinem Durchbruch arbeitet, entscheidet sich in den kommenden Wochen.

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