Aarón Anselmino ist schon weg und obwohl noch die Hoffnung besteht, den vom FC Chelsea per Klausel zurückbeorderten Argentinier doch erneut ausleihen zu können, muss Borussia Dortmund nach jetzigem Stand für die restliche Saison mit einem Innenverteidiger weniger planen. Weil sich im Sommer dann auch noch Niklas Süle mit Vertragsablauf mit ziemlicher Sicherheit verabschieden wird, hat der BVB Handlungsbedarf im Abwehrzentrum, diesbezüglich aber den Markt im Blick.
Unter anderem blickt der BVB auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger offenbar nach Schottland. Denn laut einem Bericht der Scottish Sun zufolge soll der BVB genau wie Bayer Leverkusen im Laufe der Saison bereits Emmanuel Fernandez beobachtet haben. Der 24-Jährige ist erst im vergangenen Sommer für rund drei Millionen Euro vom englischen Drittligisten Peterborough United zu den Glasgow Rangers gewechselt und hat sich dort nach etwas Anlaufzeit ab dem Herbst zum Stammspieler und Leistungsträger aufgeschwungen.
Vertrag bei den Rangers bis 2029
Fernandez, der dank seiner Wurzeln auch für Nigeria spielen könnte und auf absehbare Zeit erstmals für die Super Eagles nominiert werden könnte, weckt allerdings nicht nur in der Bundesliga Interesse, sondern auch in England sollen mehrere Klubs die Entwicklung des 1,98 Meter großen Abwehrspielers genau verfolgen.
Weil Fernandez, der in 14 Ligaspielen bemerkenswerte vier Tore erzielt hat, bei den Rangers einen Vertrag bis 2029 besitzt, dürfte eine Verpflichtung allerdings weder für den BVB noch für einen anderen Klub günstig werden.
