FAZ-Fragebogen: Maximilian Beier verrät seinen Lieblingsspieler und wer beim BVB unterschätzt wird

Schon bald zwei Jahre ist Maximilian Beier bei Borussia Dortmund. 2024 von der TSG Hoffenheim verpflichtet, hatte der gebürtige Brandenburger seine fußballerische Ausbildung vor allem bei Energie Cottbus erfahren. Im Fragebogen der FAZ gibt der Stürmer des BVB Auskunft über seine Präferenzen – im Fußball und abseits davon, sowie über seine Werte und Ziele im Leben.

Aufgrund seiner Zeit in Cottbus nennt Beier auch den dortigen Jugendtrainer Patrick Schrade als seinen wichtigsten Coach in seiner ja ohnehin noch recht kurzen Karriere. Doch dieser habe ihm den Weg geebnet, den Beier jetzt „gehen darf“ und der ihm in den Kader des regelmäßigen CL-Teilnehmers BVB führte.

Was vielleicht zu seinen Stärken zählt, erfährt man aus seiner Antwort auf die Frage, was er in einem Fußballspiel fürchte. „Ganz selbstbewusst gesagt: Nichts!“ Angst sei ein schlechter Begleiter im Fußball, mit dieser könne man nicht befreit aufspielen und offenbar kennt Beier diese auf dem Platz nicht.

Das wiederum auch deshalb, weil er schlicht Spaß am Fußball hat. So sei es ein großes Privileg, jeden Tag das tun zu können, was ihm am meisten Spaß bereite – ein Privileg, das Beier auch entsprechend zu würdigen wisse. Noch dazu habe er immer besser gelernt, nach schlechten Spielen abzuschalten, dabei aber trotzdem die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Waldemar Anton
Foto: IMAGO

Beier: Waldemar Anton beim BVB oft unterschätzt

Ein großer Irrtum über Fußballprofis sei, dass man sehr viel Freizeit habe. An einem normalen Trainingstag sei das so. Dazu kämen aber die vielen Reisen zu Auswärtsspielen, bei denen stets viel Zeit aufgebracht werden müsse, man häufig von Freundin und Familie getrennt sei.

Wichtigste Eigenschaft bei einem Mitspieler ist für Maximilian Beier neben aller Fertigkeiten das Zwischenmenschliche. Gebe es da ein intaktes Verhältnis, könne man sich viel besser gegenseitig pushen.

Bewundert hat Maximilian Beier in dessen aktiver Zeit Fernando Torres, der für ihn ein „unfassbarer Spieler“ war. Der Spanier hatte für Beier „wirklich alles, was du als Spitzen-Stürmer brauchst: Abschluss, Ballkontrolle, Spielverständnis, Gespür.“ Aus dem aktuellen Kader des BVB werde hingegen Waldemar Anton unterschätzt, findet Beier, der in seinen Augen in der medialen Wahrnehmung manchmal „etwas untergeht“ und nicht die Anerkennung erfahre, die ihm eigentlich gebühre, was er analog über seinen früheren Mitspieler Grischa Prömel äußert.

Beiers Lieblingsbeschäftigung in der freien Zeit ist Darts, weshalb er auch die WM in London beim letzten Jahreswechsel besuchte. Ebenso gerne verbringe er aber Zeit mit seiner Freundin, fügt er an, denn „die wird das sicher auch lesen“.

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