Die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund hat ihre gute Form auch am Mittwochabend bestätigt. Mit einem 2:1 im Nachholspiel bei der SSVg Velbert feierte die U23 des BVB den sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen und kletterte damit vier Spieltage vor Schluss auf den dritten Platz der Regionalliga West.
Beim in Abstiegsgefahr schwebenden Aufsteiger trat der BVB im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen den SV Rödinghausen am Wochenende gleich auf sechs Positionen verändert an. Mit Mario Pejazic, Filippo Mane und Luca Reggiani waren drei Viertel der Viererkette neu. Zudem rückten in der Offensive Babis Drakas, Ousmane Diallo und Mathis Albert neu in die Startelf. Almugera Kabar, Jonas Feddersen Elias Benkara, Arne Wessels, Bennedikt Wüstenhagen und der wegen der Geburt seiner Tochter fehlende Routinier Michael Eberwein mussten ihre Plätze räumen.
Nach eher ereignisloser Anfangsphase lud BVB-Keeper Silas Ostrzinski die Gastgeber mit einem folgenschweren Fehlpass ein, den Max Machtemes zur Führung für den Tabellensechzehnten nutzte. Davon beflügelt kam Velbert zu weiteren Gelegenheiten, verpasste aber einen zweiten Treffer und wurde vom BVB kurz vor der Pause dafür bestraft, als Pejazic nach einem langen Pass von Tony Reitz zum 1:1 einnetzte.
Drakas trifft zum Sieg
Im zweiten Durchgang agierte der BVB zwar etwas verbessert, aber auch nicht wirklich zwingend. Dennoch gelang Babis Drakas in der 56. Minute nach Vorlage von Pejazic der 2:1-Führungstreffer. Weil Diallo und der eingewechselte Wessels die Vorentscheidung bei guten Gelegenheiten verpassten, blieb die Partie bis zum Schlusspfiff offen, ehe der Dreier für die Borussia im Sack war.

„Velbert hat mutig nach vorne gespielt, wie schon in der ganzen Rückrunde. Das 1:1 zur Pause war sehr glücklich, weil wir das, was wir uns mit Ball vorgenommen haben, nicht umgesetzt haben. Wir haben viel zu lange gebraucht, um die Situation anzunehmen“, zeigte sich Trainer Daniel Rios auf der Vereinshomepage mit dem Auftritt nicht wirklich zufrieden, mit dem Ergebnis am Ende aber schon: „In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht. Nach dem 2:1 haben wir das Spiel kontrolliert. Es gab aber auch immer wieder Phasen, in denen Velbert das 2:2 hätte erzielen können. Wir sind glücklich über die drei Punkte, weil wir wissen, wie schwer es ist, gegen Velbert Punkte zu holen.“
