Bastelt der BVB an einem Transfercoup? – Gerüchte um Darwin Núñez

Ob Serhou Guirassy auch in der kommenden Saison noch für Borussia Dortmund auf Torejagd gehen wird, ist nach Spekulationen in unterschiedlichste Richtungen im Moment noch offen. Da auch Fabio Silva seit seiner Ankunft am Ende der Sommertransferperiode 2025 immer wieder Gedanken an einen schnellen Abschied nachgesagt wurden, steht hinter dem künftigen BVB-Angriff derzeit noch ein Fragezeichen – Gerüchte um mögliche Verstärkungen inklusive.

Matias Fernandez-Pardo vom Lille OSC soll grundsätzlich das Dortmunder Interesse geweckt haben, allerdings mit einem Preisschild im Bereich der 30 Millionen Euro auch alles andere als günstig sein. Zudem ist der 21-Jährige, der im Kader Belgiens für die WM 2026 steht, erst im Laufe der Saison vom Flügel verstärkt ins Zentrum gezogen worden, also nicht wirklich ein gelernter Mittelstürmer, den der BVB bei einem Abgang von Guirassy und/oder Silva aber benötigen würde.

Fraglos in die Kategorie eines klassischen Neuners fällt derweil Darwin Núñez, der seit seinem im letzten Sommer für über 50 Millionen Euro über die Bühne gegangenen Wechsels vom FC Liverpool zu Al-Hilal nach Saudi Arabien ein wenig von der Bildfläche verschwunden ist. Neun Tore und fünf Vorlagen in wettbewerbsübergreifend 24 Einsätzen sind zwar keine schlechte Bilanz, doch seit Februar und der Verpflichtung von Karim Benzema gehört Núñez nicht mehr dem Pro-League-Kader an und steht schon wieder vor dem Abschied aus Saudi-Arabien.

Interesse aus England und Italien

Laut einem Bericht von Teamtalk.com zeigen mehrere Klubs aus der Premier League wie der FC Chelsea, Newcastle United und Tottenham Hotspur Interesse an Núñez, der zudem bei Juventus Turin und der AC Mailand ein Thema sein soll – und dem Bericht zufolge auch beim BVB.

BVB Logo
Foto: IMAGO

Wirklich realistisch scheint ein Wechsel des uruguayischen Nationalspielers nach Dortmund indes nicht. Schon alleine deshalb nicht, weil Núñez sein bisheriges Gehalt von kolportiert mehr als 20 Millionen Euro netto pro Jahr beim BVB nicht einmal annähernd erreichen würde.

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