Seit Wochen wird über die Zukunft von Serhou Guirassy bei Borussia Dortmund spekuliert. Nun soll der BVB-Torjäger eine erste wichtige Entscheidung im Transferpoker getroffen haben.
Die Zukunft von Serhou Guirassy bleibt eines der großen Transfer-Themen bei Borussia Dortmund. Nun soll der Torjäger eine erste richtungsweisende Entscheidung getroffen haben. Wie die BILD berichtet, zieht es den 30-Jährigen im kommenden Sommer wohl nicht in die Saudi Pro League. Obwohl dort mehrere Vereine Interesse an einer Verpflichtung des guineischen Nationalspielers zeigen sollen, möchte Guirassy seine Karriere offenbar weiterhin im europäischen Spitzenfußball fortsetzen.
Für diese Entscheidung sollen mehrere Gründe ausschlaggebend sein. Zum einen locken die Klubs aus Saudi-Arabien offenbar nicht mehr mit den exorbitanten Gehältern der vergangenen Jahre. Zum anderen öffnet das Transferfenster dort erst Ende Juli. Sowohl Guirassy als auch Borussia Dortmund sollen jedoch daran interessiert sein, deutlich früher Klarheit über die Zukunft zu erhalten.
Damit ist ein Abschied vom BVB allerdings keineswegs vom Tisch. Immer wieder wurde zuletzt über ein Interesse von Fenerbahce Istanbul berichtet. Auch Aston Villa soll die Situation des Angreifers aufmerksam verfolgen. Eine konkrete Offerte liegt den Dortmundern nach eigenen Angaben bislang jedoch nicht vor.
Transferpläne des BVB: Neuer Spielmacher für Guirassy?
Die Verantwortlichen in Dortmund würden Guirassy gerne halten. „Uns liegt kein Angebot für Serhou vor. Wir haben auch nicht vor, ihn abzugeben. Er hat seinen Wert für Borussia Dortmund in den vergangenen beiden Spielzeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, erklärte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken kürzlich gegenüber der WAZ.

Um den Torjäger von einem Verbleib zu überzeugen, soll der Verein zudem laut Infortmationen der BILD an den Kaderplanungen für die kommende Saison arbeiten. Demnach wollen die Dortmunder die Offensive mit einem spielstarken Kreativspieler verstärken, um Guirassy künftig noch besser in Szene zu setzen.
Der Angreifer steht in Dortmund noch bis 2028 unter Vertrag und war in der vergangenen Bundesliga-Saison mit 22 Treffern der erfolgreichste Torschütze des Vereins. Dennoch wird seine Zukunft weiterhin intensiv diskutiert. Berichten zufolge existiert für ausgewählte Spitzenklubs eine Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro. Unabhängig davon soll der BVB erst bei Angeboten jenseits der 40-Millionen-Euro-Marke ernsthaft über einen Verkauf nachdenken.

