Nach monatelangen Gesprächen ist die Zukunft von Karim Adeyemi bei Borussia Dortmund weiterhin offen. Der BVB hofft nun auf eine schnelle Entscheidung, um ein mögliches „Horrorszenario“ zu verhindern.
Die Zukunft von Karim Adeyemi bei Borussia Dortmund bleibt weiterhin offen. Wie die WAZ berichtet, gibt es in den seit Monaten laufenden Vertragsgesprächen aktuell keine klare Tendenz. Weder der BVB noch die Spielerseite haben demnach bislang eindeutige Signale gesendet, weshalb weiterhin mehrere Szenarien denkbar sind.
Fest steht allerdings: Die Dortmunder möchten nicht mit dem Offensivspieler in dessen letztes Vertragsjahr gehen. Adeyemis Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2027. Sollte keine Einigung über eine Verlängerung erzielt werden, könnte ein Verkauf bereits in diesem Sommer zur ernsthaften Option werden.
Nach Informationen der WAZ herrscht derzeit zwar ein gewisser Stillstand in den Gesprächen, von einer endgültigen Blockade könne aber noch keine Rede sein. Vielmehr seien beide Seiten an einer zeitnahen Lösung interessiert. Nach dem Urlaub sollen die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Dabei stellt sich für die Verantwortlichen um Lars Ricken und Ole Book die Frage, welche Rolle Adeyemi künftig beim BVB spielen soll.
Zukunft von Adeyemi beim BVB weiter offen
Unter Trainer Niko Kovac kam der 24-Jährige im Jahr 2026 bislang nur auf einen vergleichsweise geringen Anteil der möglichen Spielminuten. Gleichzeitig zählt der Nationalspieler mit einem Marktwert von 40 Millionen Euro weiterhin zu den wertvollsten Spielern im Kader und könnte im Falle eines Verkaufs eine wichtige Einnahmequelle darstellen.

Adeyemi selbst hatte zuletzt deutlich gemacht, worauf es ihm in den Gesprächen ankommt. „Mir ist vor allem wichtig, ein klares Signal vom Verein zu bekommen. Wenn man mir offen sagt, wie die Pläne aussehen, dann werde ich das immer akzeptieren“, erklärte der Angreifer.
Die größte Sorge der Dortmunder Verantwortlichen ist jedoch ein anderes Szenario. Sollte weder eine Vertragsverlängerung noch ein Transfer zustande kommen, könnte Adeyemi schon in absehbarer Zeit mit anderen Vereinen über einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2027 verhandeln. Laut WAZ wäre dies aus Sicht des BVB das „Horrorszenario“.
Schließlich würde der Klub nicht nur einen wertvollen Spieler verlieren, sondern auch auf eine mögliche Ablösesumme verzichten müssen. Noch ist die Entscheidung offen. Klar ist aber: Borussia Dortmund drängt auf eine zeitnahe Lösung, um im Fall Adeyemi Planungssicherheit zu erhalten und das gefürchtete „Horrorszenario“ zu vermeiden.

