Borussia Dortmund kann auf ein baldiges Comeback von Nico Schlotterbeck hoffen. Der Innenverteidiger ist nach langer Verletzungspause zurück im Mannschaftstraining des BVB.
Gute Nachrichten für Borussia Dortmund: Die personelle Situation in der Defensive entspannt sich. Mit Nico Schlotterbeck und Ramy Bensebaini konnten am Mittwoch gleich zwei zuletzt verletzte Abwehrspieler wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Vor allem bei Schlotterbeck rückt damit eine Rückkehr in den Spielbetrieb näher.
Der 26-Jährige stand seit mehreren Monaten nicht zur Verfügung. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hatte sich der deutsche Nationalspieler am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Dadurch fiel Schlotterbeck für die gesamte Saisonvorbereitung aus. Sein Comeback war zunächst erst für die Zeit nach der Länderspielpause Ende September vorgesehen.
Inzwischen deutet jedoch einiges darauf hin, dass es schneller gehen könnte. BVB-Trainer Niko Kovac hatte bereits vor der Rückkehr seines Innenverteidigers ins Teamtraining eine positive Prognose abgegeben. „Ich hoffe, dass wir ihn in den nächsten ein, zwei Wochen wieder komplett im Mannschaftstraining haben. Dementsprechend wäre er dann auch wieder eine Alternative“, sagte Kovac.
BVB bekommt Hoffnung bei Schlotterbeck und Bensebaini
Einen konkreten Termin für Schlotterbecks Rückkehr in den Dortmunder Kader gibt es allerdings noch nicht. Der BVB will den Abwehrspieler nach der längeren Pause behutsam an die volle Belastung heranführen. Zuletzt hatte Schlotterbeck zunächst individuell gearbeitet. „Schlotti macht schon die Übungen auf dem Platz. Natürlich alles isoliert. Natürlich noch alles ohne Gegner“, erklärte Kovac.

Entscheidend ist nun, wie sein Sprunggelenk auf die zunehmende Belastung reagiert. Kovac machte deutlich, dass Dortmund trotz der Fortschritte nichts erzwingen möchte: „Natürlich ist das Ziel, den Schlotti so schnell wie möglich dabei zu haben. Aber es darf keine Rückschläge geben.“
Auch bei Bensebaini gibt es Fortschritte. Der 31-jährige Algerier hatte sich eine Rippenprellung zugezogen und dem BVB deshalb zuletzt gefehlt. Nun konnte auch er wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz arbeiten. Für Kovac wächst damit die Auswahl in der Defensive. Wann Schlotterbeck tatsächlich wieder in einem Pflichtspiel auflaufen kann, bleibt vorerst abzuwarten.

