„Beides scheiße“: BVB-Kapitän stichelt gegen Schalke und Bayern

Borussia Dortmund feiert einen wichtigen Sieg beim VfB Stuttgart. Schon vor dem Anpfiff sorgt BVB-Kapitän Nico Schlotterbeck mit einer Spitze gegen Schalke und Bayern für Lacher.

Nico Schlotterbeck hat sich vor dem Auswärtsspiel von Borussia Dortmund beim VfB Stuttgart einen kleinen Seitenhieb auf die Konkurrenz erlaubt. Noch bevor es auf dem Rasen um Punkte ging, nahm der BVB-Kapitän offenbar den FC Schalke 04 und den FC Bayern München ins Visier.

Auslöser war der Münzwurf unmittelbar vor dem Anpfiff. Schiedsrichter Tobias Stieler wollte von Schlotterbeck wissen: „Blau oder Rot?“ Der 26-Jährige musste nicht lange überlegen und antwortete trocken: „Beides scheiße.“ Eine Bemerkung, die wohl nicht zufällig gewählt war. Blau ist schließlich eng mit dem Dortmunder Erzrivalen Schalke verbunden, während Rot die Vereinsfarbe des FC Bayern ist.

Die Reaktionen auf dem Platz folgten prompt: VfB-Angreifer Deniz Undav sowie Schiedsrichter-Assistent Sascha Thielert konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Letztlich fiel Schlotterbecks Wahl übrigens auf Rot. Danach rückte der Fußball in den Mittelpunkt – und auch dort hatte Dortmund Grund zur Freude. Der BVB nahm durch einen knappen 1:0-Erfolg alle drei Punkte aus Stuttgart mit.

Beier schießt BVB in Stuttgart zum Sieg

Zum entscheidenden Mann wurde Maximilian Beier, der in der 70. Minute den einzigen Treffer der Begegnung erzielte. Für Dortmund bedeutete der Auswärtserfolg zugleich die Fortsetzung eines makellosen Saisonstarts. Nach vier Siegen aus vier Begegnungen und zwölf Punkten setzte sich die Mannschaft von Trainer Niko Kovac an die Spitze der Bundesliga.

Nico Schlotterbeck
Foto: IMAGO

Ganz anders sieht die Situation beim VfB aus: Stuttgart kommt nach vier Partien lediglich auf drei Zähler. Beier darf sich nach seinem wichtigen Treffer nun erst einmal erholen. Für den Kader der deutschen Nationalmannschaft wurde der Angreifer nicht berücksichtigt. Kovac nahm das nach dem Spiel mit Humor: „Maxi Beier ist nicht bei der Nationalmannschaft dabei, aber heute macht er das Tor.“

Während mehrere seiner Dortmunder Teamkollegen zur Nationalmannschaft reisen, wartet auf den Matchwinner damit eine kurze Auszeit. Oder wie Kovac es ausdrückte: „Und jetzt kann er ein paar Tage frei machen und auch ins Homeoffice gehen.“

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