Rein fußballerisch haben die Neuzugänge des BVB im Sommer schon einmal einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Unter anderem kamen Joey Veerman und Konstantinos Karetsas zu den Schwarzgelben.
Veerman ist ein strukturgebendes Element im Mittelfeld, jemand, der es schafft, das Spiel zu kontrollieren, ihm Ruhe zu verleihen. Karetsas ist genau das Gegenteil, nämlich ein Edeltechniker mit vielen Freiheiten, der im Offensivbereich machen kann, was er will.
Hinzu kamen noch Kaua Prates und Joane Gadou in der Abwehr. Prates wird langsam aufgebaut, Gadou ist schon jetzt wichtig und besticht durch Physis und Geschwindigkeit.
Kovac: Neuzugänge müssen zulegen
Bitter ist die Verletzung von Giannis Konstantelias, der im schlimmsten Fall die komplette restliche Saison mit seinem Kreuzbandriss verpassen wird. Er sollte eigentlich einen wichtigen Anteil an der Offensive haben. Nach seinem Ausfall hat der BVB auch noch einmal reagiert und Ethan Nwaneri von Arsenal ausgeliehen.

Doch bei aller Euphorie rund um die Neuzugänge der Dortmunder sieht Niko Kovac laut einem Bericht der Sport BILD noch Nachholbedarf. Besonders im Fitnessbereich. Nicht alle Spieler kamen auf dem gleichen Niveau nach Dortmund, hier muss mitunter noch nachgebessert werden.
Kovac legt großen Wert darauf, dass sein Team fit ist, weil eine hohe Intensität mit vielen Sprints quasi das A und O ist, um am Ende einen Schritt in die richtige Richtung zu machen und konsequent auf dem höchsten Niveau zu agieren. Das Spiel der Dortmunder mit viel Kompaktheit ist darauf ausgerichtet, den eigenen Spielern immer mal wieder sehr viel abzuverlangen.
Dafür ist es aber auch effektiv, wenn es darum geht, die Gegner immer wieder vor Probleme zu stellen. Der BVB hat unter Kovac defensiv sehr gute Werte und Statistiken und nicht ohne Grund schon drei Spiele zu Null in der Liga gewonnen.
