„Bestimmt 60 Millionen wert“: Großkreutz staunt über Ex-BVB-Star

Manuel Behlert

22 Millionen Euro hat der FC Barcelona im Sommer für Karim Adeyemi an den BVB überwiesen. Schon nach wenigen Wochen wirkt diese Summe wie ein Schnäppchen. Denn der Offensivstar trifft und hat sichtlich Spaß am Spiel. 

Adeyemis Auftritte im Barça-Trikot lassen selbst frühere Mitspieler staunen. „Jetzt ist er bestimmt schon 60 Millionen wert“, sagte zum Beispiel Kevin Großkreutz im Podcast ViertelstundeFußball mit Corni Küpper.

Dass der Flügelspieler bei den Katalanen derart durchstarten würde, hatte kaum jemand auf der Rechnung: „Da hat keiner mit gerechnet. Alle haben gedacht: ‚Der spielt da eh nicht.‘ Ja – Arschlecken! Der ist aus dem Spiel gar nicht mehr wegzudenken.“

Die Zahlen, die Adeyemi hinlegt, geben Großkreutz recht. Seit seinem Wechsel hat sich der Nationalspieler bei Barcelona sofort festgespielt. In acht Pflichtspielen kommt er bereits auf drei Tore und drei Vorlagen, mit dem Team steht er ohne Punktverlust an der Spitze der Tabelle in La Liga.

Warum Adeyemi in Barcelona so auffällt

Generell profitiert Adeyemi enorm davon, dass man beim FC Barcelona hoch angreift und viel gegen den Ball arbeitet. Seine Wirkung zeigt sich dabei nicht nur an Toren und Vorlagen: Beim 7:2-Kantersieg gegen Racing Santander holte er unter anderem zwei Strafstöße heraus. In spanischen Medien wird Adeyemi als ein Gewinn für die Katalanen gewürdigt.

Karim Adeyemi
Foto: IMAGO

Zwischen Euphorie und Einordnung

Corni Küpper teilt die komplette Großkreutz-Begeisterung derweil nicht. Er sah Adeyemis Form auch im Zusammenhang mit dem neuen Umfeld: „Ich behaupte: Gegen Paderborn oder so würde der nicht so glänzen wie jetzt im Trikot von Barcelona. Das ist typisch Adeyemi. Jetzt will er sich der Fußballwelt zeigen und jetzt liefert er, macht Traumtore, macht Solos, macht Tunnel.“ Der Leistungssprung hängt demnach auch mit der Bühne zusammen, auf der Adeyemi nun steht.

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