Nach Nico Schlotterbeck hat es den nächsten BVB-Profi erwischt. Julian Ryerson reist mit Rippenproblemen vorzeitig aus Norwegen ab.
Die Länderspielpause entwickelt sich für Borussia Dortmund zunehmend zur Belastungsprobe. Nachdem bereits Nico Schlotterbeck angeschlagen ist, gibt es nun auch Sorgen um Julian Ryerson. Der norwegische Außenverteidiger hat seine Reise mit der Nationalmannschaft vorzeitig beendet und kehrt nach Dortmund zurück. Grund dafür sind anhaltende Beschwerden an den Rippen.
Wie es für den 28-Jährigen weitergeht, hängt nun von den Untersuchungen beim BVB ab. Bislang ist nicht bekannt, wie schwer Ryerson verletzt ist und ob er eine längere Pause einlegen muss. Damit steht auch hinter einem Einsatz im kommenden Bundesliga-Duell mit Werder Bremen am 9. Oktober zunächst ein Fragezeichen.
Die Probleme hatten sich während der Länderspiele der Norweger bemerkbar gemacht. Ryerson klagte bereits zuvor über Schmerzen im Rippenbereich. Trotzdem bestand zunächst Hoffnung, dass er ohne größere Einschränkungen spielen könnte. Im Training vor der Begegnung mit Wales hatte der Dortmunder einen Belastungstest offenbar noch gut überstanden.
Solbakken gibt Update zu BVB-Star Ryerson
Im Spiel folgte dann jedoch der Rückschlag. Nationaltrainer Ståle Solbakken schilderte anschließend die Situation: „Er hat gestern im Training einen Test gemacht und hatte keine Probleme, aber er hat einen Schlag oder eine Drehung abbekommen, wodurch die Schmerzen zu groß wurden.“ Ryerson konnte daraufhin nicht weiterspielen. Nach nur rund 16 Minuten war sein Einsatz beendet.

Auch für Norwegens abschließende Partie gegen Portugal steht der Außenverteidiger nicht mehr zur Verfügung. Statt bei der Nationalmannschaft zu bleiben, soll er nun in Dortmund weiter untersucht und behandelt werden. Für Trainer Niko Kovac wäre ein Ausfall des Norwegers besonders ärgerlich. Ryerson gehört beim BVB zum Stammpersonal und ist zudem flexibel einsetzbar. Der Norweger kann beide Außenverteidigerpositionen übernehmen und verschafft seinem Trainer damit mehrere taktische Möglichkeiten.
Dortmund dürfte nun vor allem darauf hoffen, dass sich die Rippenprobleme als nicht allzu schwerwiegend herausstellen. Nach der Verletzung von Schlotterbeck wäre ein weiterer personeller Ausfall unmittelbar nach der Länderspielpause für den BVB die nächste schlechte Nachricht.

