Füllkrug vor besonderer Rückkehr: „Der BVB kann sich darauf gefasst machen…“

Vor seiner Rückkehr nach Dortmund ist die Vorfreude bei Niclas Füllkrug groß. Mit Werder Bremen will der Angreifer seinen Ex-Klub BVB fordern.

Am Freitagabend (9. Oktober) wartet auf Niclas Füllkrug eine Reise in die eigene Vergangenheit. Der 33-Jährige tritt mit Werder Bremen bei Borussia Dortmund an und wird dabei erstmals seit seinem Abschied wieder im SIGNAL IDUNA PARK auflaufen. Diesmal allerdings nicht im schwarz-gelben Trikot, sondern als Gegner des BVB.

Die Aussicht auf seine Rückkehr nach Dortmund sorgt beim Angreifer für Vorfreude. „Ich habe es noch nicht so genau vor Augen, aber ich freue mich natürlich drauf. Mir war noch gar nicht klar, dass ich bis jetzt noch nicht wieder in Dortmund gespielt habe. Ich freue mich auf den SIGNAL IDUNA PARK und die Gelbe Wand“, sagte Füllkrug gegenüber den Vereinsmedien.

Die Verbindung zwischen dem Mittelstürmer und beiden Vereinen ist eng. 2023 verabschiedete er sich zunächst aus Bremen und schloss sich Borussia Dortmund an. Beim BVB kam Füllkrug innerhalb einer Saison auf 43 Einsätze und steuerte 15 Treffer bei. Zudem gehörte er zu jener Dortmunder Mannschaft, die 2024 bis ins Finale der Champions League vorstieß. Nach diesem einen Jahr im Ruhrgebiet folgte der Wechsel zu West Ham United. Weder in England noch während seiner späteren Leihe zur AC Mailand verlief es für den Angreifer allerdings wie erhofft.

Füllkrug vor Wiedersehen mit dem BVB

Inzwischen trägt Füllkrug wieder das Trikot von Werder Bremen – und präsentiert sich dort treffsicher. In seinen ersten fünf Pflichtspielen nach der Rückkehr gelangen dem Routinier bereits vier Tore. Nun wartet ausgerechnet der frühere Arbeitgeber. Auch deshalb dürfte Füllkrug bei der Partie besonders beobachtet werden. Auf einige persönliche Begegnungen freut er sich ebenfalls: „Ich treffe einige von den Jungs wieder, einige alte Bekannte. Es wird ein sehr schönes Spiel.“

Niclas Füllkrug
Foto: IMAGO

Die Rollen sind vor dem Anpfiff dennoch klar verteilt. Bremen reist als Tabellenachter zum Bundesliga-Spitzenreiter und muss sich auf eine anspruchsvolle Aufgabe einstellen. Wie offensiv Werder in Dortmund auftreten wird, hängt laut Füllkrug auch vom vorgesehenen Matchplan ab.

An Selbstvertrauen mangelt es den Gästen jedenfalls nicht. „Der BVB kann sich darauf gefasst machen, dass wir bereit sind und marschieren wollen“, kündigte Füllkrug an. Für zusätzliche Brisanz wäre gesorgt, sollte ausgerechnet der ehemalige Dortmunder bei seiner Rückkehr zum entscheidenden Mann werden.

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