Seit 2018 berät Matthias Sammer den BVB – und das bleibt auch in den kommenden Jahren so. Offiziell gemacht hat der Klub die Verlängerung allerdings noch nicht.
„Es geht weiter. Matthias hat einen Vertrag bis 2028 bei uns“, erklärte Carsten Cramer aber gegenüber dem SID. Cramer spricht inzwischen als Vorsitzender der Geschäftsführung für den Klub. Wenn er das sagt, dann ist die Zukunft entschieden.
Besonders interessant ist der Zeitpunkt. Bereits Ende September hatte der BVB die Verträge seines Führungstrios um Cramer, Lars Ricken und Thomas Treß verlängert und Cramer dabei an die Spitze der Geschäftsführung befördert. Zur Personalie Sammer folgte eine offizielle Aussage erst jetzt.
Cramer ordnet die Abläufe so ein: „Darauf haben wir uns schon im Sommer verständigt, dass wir die gemeinsame Zusammenarbeit fortsetzen.“ Die Einigung mit dem Berater lag damit zeitlich noch vor der Vertragsrunde der Klubbosse. Es gab schlicht keine Eile in der Kommunikation.
Cramer: „Schätzen ihn sehr“
Zuletzt hatten Spekulationen die Runde gemacht, Sammers Verbleib in Dortmund sei ungewiss. Der 57-jährige Cramer stellt sich klar hinter den früheren Profi: „Wir arbeiten mit ihm sehr gerne zusammen, wir schätzen ihn sehr.“

Auch zur Rolle, die Sammer an der Strobelallee einnimmt, fand der Klubchef deutliche Worte: „Wir sind sehr froh, dass er auf unserer Seite ist, auf unserer Tribüne sitzt, viel im Hintergrund arbeitet und seine Erfahrung zur Verfügung stellt. Das ist gut so.“
Lange Verbindung nach Dortmund
Sammer kennt den Klub aus mehreren Perspektiven. Fünf Jahre lang lief er als Spieler für den BVB auf, später gehörte er zum Trainerteam der Schwarzgelben. Da die Zusammenarbeit momentan nicht nur harmonisch ist, sondern auch Früchte trägt, sind das gute Nachrichten für den BVB, dass Sammer auch bleibt.
