In diesem Jahr könnte eine begehrte Trophäe den Weg zum BVB zurückfinden. Zwei Akteure der Schwarz-Gelben wurden für eine Auszeichnung vom Land NRW nominiert.
Auch 2026 sucht Nordrhein-Westfalen wieder seine herausragenden Sportpersönlichkeiten. Beim „Felix Award 2026“ dürfen sich diesmal auch zwei Profis von Borussia Dortmund Hoffnungen auf die begehrte Auszeichnung machen. Das Land Nordrhein-Westfalen und der Landessportbund NRW vergeben den Preis bereits seit 2007 und würdigen damit besondere sportliche Leistungen.
Mit Gregor Kobel und Lany Bäcker haben es gleich zwei Akteure mit Verbindung zum BVB unter die letzten fünf Kandidaten geschafft. Während Gregor Kobel bereits seit mehreren Jahren das Tor der Schwarz-Gelben hütet, gehört Lany Bäcker erst seit dem vergangenen Sommer zu Borussia Dortmund. Der BVB verpflichtete die junge Verteidigerin und verlieh sie anschließend zurück an die SGS Essen, wo sie weitere Spielpraxis sammeln soll.
Die Dortmunder Konkurrenz kann sich ebenfalls sehen lassen. Neben Gregor Kobel und Lany Bäcker stehen Said El Mala vom 1. FC Köln sowie Ibrahim Maza und Vanessa Fudalla von Bayer Leverkusen zur Wahl. Damit kämpfen fünf Sportlerinnen und Sportler um die Auszeichnung.
Wer den „Felix Award 2026“ am Ende erhält, bestimmen die Fans. Bis zum 3. November können sie online und kostenlos für ihren Favoriten oder ihre Favoritin abstimmen. Gregor Kobel und Lany Bäcker haben somit die Chance, die Auszeichnung nach Dortmund zu holen.
BVB-Duo Gregor Kobel und Lany Bäcker überzeugen mit ihren Leistungen
Die Nominierung von Gregor Kobel überrascht angesichts seiner starken vergangenen Saison kaum. Der Schweizer gehörte erneut zu den wichtigsten Spielern bei Borussia Dortmund. In 34 Bundesliga-Partien kassierte Gregor Kobel lediglich 34 Gegentreffer. Damit stellte der BVB die beste Defensive der Liga. Besonders beeindruckend fällt auch die Zahl seiner Spiele ohne Gegentor aus: 15-mal hielt Gregor Kobel seinen Kasten sauber. Auch in der laufenden Spielzeit knüpft der Torhüter daran an und blieb bereits in vier Begegnungen ohne Gegentreffer.
Lany Bäcker steht dagegen noch am Anfang ihrer Karriere. Dennoch zählt die 18-Jährige zu den großen deutschen Talenten in der Defensive. Bereits in der vergangenen Saison sammelte die Innenverteidigerin Spielpraxis in der Frauen-Bundesliga. Hinzu kamen Einsätze für die Nachwuchsauswahlen des DFB.

Borussia Dortmund erkannte das Potenzial von Lany Bäcker früh und sicherte sich im vergangenen Sommer ihre Dienste. Durch die anschließende Leihe zur SGS Essen kann die Verteidigerin weiterhin regelmäßig auf hohem Niveau spielen und sich entwickeln.
Damit gehen Gregor Kobel und Lany Bäcker aus völlig unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere ins Rennen um den „Felix Award 2026“. Während Gregor Kobel längst zu den etablierten Leistungsträgern des BVB gehört, steht Lany Bäcker für die nächste Generation. Beide dürfen sich nun Hoffnungen auf die begehrte Auszeichnung machen.
