Stark beim 5:1: Julian Weigl macht wieder auf sich aufmerksam

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Trotz frühem Gegentreffer ist Borussia Dortmund äußerst erfolgreich in die neue Spielzeit der Bundesliga gestartet. Mit 5:1 wurde der FC Augsburg weggefidelt. Dabei endlich wieder im Fokus: Mittelfeldspieler Julian Weigl (23), der fast zu Paris Saint-Germain gewechselt wäre.

Beinahe hätte es für Julian Weigl sogar mit dem dritten Bundesligator geklappt. Doch Augsburgs Keeper Tomas Koubek verhinderte mit einer Glanzparade in der zehnten Minute ein Tor des Mittelfeldmannes. Dennoch: Weigl spielte stark und ist wieder ein wichtiger Faktor im Spiel des BVB unter Trainer Lucien Favre.

Da Torgefahr und Dynamik nicht unbedingt zu Weigls Markenzeichen gehören, hatte er es im BVB-Mittelfeld neben dem gesetzten Axel Witsel eher schwer. Doch in der Vorbereitung hat Weigl durchgehend überzeugt und sich wieder in den Vordergrund gespielt. Sportdirektor Michael Zorc sagte bereits vor der Partie gegen den FC Augsburg, dass Weigl seine Rolle nun anders interpretiere, „eher als Achter denn als Sechser“. Der 23-Jährige habe nun „den richtigen Biss und die nötige körperliche Schärfe“.

Beim 5:1-Kantersieg gegen Augsburg hatte Weigl 125 Ballkontakte. Das war nach Axel Witsel (136) der Topwert. Mit 93 Prozent konnte er außerdem eine hervorragende Passquote aufweisen. „Jule spielt jetzt offensiver“, so Zorc. „Es passt momentan sehr gut.“

Weigl: Durchstarten mit dem BVB statt Paris Saint-Germain

Auf einen solchen Leistungssprung hatten die Dortmunder lange spekuliert. Ein Abgang ist derzeit kein Thema mehr. Im letzten Winter wäre Weigl beinahe zu Paris Saint-Germain gewechselt. Der Transfer scheiterte aber am Veto der sportlichen Leitung des BVB. Auch ein Wechsel im Sommer kam nun nicht zustande. Dies könnte sich noch als Glücksfall für beide Seiten herausstellen.

„Wir haben eine riesige Qualität, und wenn wir als Mannschaft gut verteidigen und den Ball schnell erobern, sind wir immer brandgefährlich“, so Weigl nach dem Sieg gegen Augsburg gegenüber dem „kicker“. Neben Paco Alcacer, Marco Reus und Jadon Sancho gehörte Weigl zu besten Borussen beim erfolgreichen Saisonauftakt.

Weigl wechselte 2015 als 19-Jähriger vom TSV 1860 München zu Borussia Dortmund und konnte sich schnell einen Stammplatz erkämpfen. Seither kommt er auf 154 Pflichtspiele (drei Tore, eine Vorlage) für die Borussen. Auch für die deutsche Nationalmannschaft kam er fünf Mal zum Einsatz. Sein letztes Spiel liegt allerdings bereits zweieinhalb Jahre zurück.

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