Aufatmen in Dortmund – die Stimmen zum 2:1 gegen Gladbach

Der BVB hat das Ruder nochmal herumgerissen. In einer umkämpften Partie gewannen die Dortmunder am Mittwochabend in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:1 und beendeten damit vorerst die Krise. Die Protagonisten zeigten sich erleichtert.

Die Partie im Dortmunder Signal Iduna Park war lange Zeit offen, aber chancenarm. Erst in der Schlussphase wurde es turbulent und die Borussia drehte den Rückstand zu einem 2:1-Sieg. Doppelter Torschütze war der zuletzt viel kritisierte Julian Brandt (23), der in der 77. und 79. Spielminute traf.

„Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen, aber die Reaktion nach dem Gegentor war gut, dass wir das Spiel noch gedreht haben“, so Matchwinner Brandt nach dem Spiel bei „Sky“. „So etwas schweißt zusammen.“ Die Art und Weise der Tore passe „perfekt zu so einer Phase“, sagte der 23-Jährige weiter. Der Schuss zum 1:1 wurde doppelt abgefälscht und beim 2:1 traf er ausgerechnet mit dem Kopf. Zuvor blieb das Team von Trainer Lucien Favre (61) zwei Mal torlos (0:2 bei Inter Mailand, 0:0 auf Schalke).

Routinier Lukasz Piszczek (34) hatte nach dem Spiel vor allem für Matchwinner Brandt lobende Worte parat: „Ich freue mich für Jule, dass er zwei Tore gemacht hat. Denn er ist nicht nur ein sympathischer junger Kerl, sondern auch ein sehr guter Fußballer“, so der Pole. Dennoch sieht Piszczek weiterhin viel Luft nach oben: „Wir haben nicht viel zugelassen, Gladbach auch nicht. Wir konnten die Räume nicht finden. Nach dem 0:1 mussten wir mehr investieren, ein bisschen offensiver spielen und mehr Risiko gehen. Da wurden wir dann belohnt.“

Trainer Lucien Favre hatte sich der Freude über 2:1 am Oberschenkel verletzt. „Vielleicht ein Faserriss“, so Piszczek mit einem Lächeln. Ernster wurde er, als er über den kommenden Gegner Wolfsburg sprach: „Der Sieg heute tut uns gut, wir wissen aber, dass wir schwere Spiele vor uns haben. Wolfsburg hat noch kein Spiel verloren, es wird Zeit am Samstag.“ In der Tat ist der VfL Wolfsburg in der Liga noch ungeschlagen. Gestern erlitten die „Wölfe“ allerdings eine empfindliche 1:6-Heimpleite im DFB-Pokal gegen RB Leipzig.

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