Medien: Der FC Barcelona beschäftigt sich erneut mit Julian Weigl

Julian Weigl
Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Verlässt Julian Weigl den BVB kommenden Sommer in Richtung Ausland? Der 24-jährige Defensiv-Allrounder wurde in den vergangenen Jahren immer wieder mit einem Abschied aus Dortmund in Verbindung gebracht. Laut der englischen „Daily Mail“ soll der FC Barcelona ein Auge auf Weigl geworfen haben. Vor knapp drei Jahren war der ehemalige deutsche Nationalspieler bereits bei Barca im Gespräch.

Julian Weigl erlebt derzeit eine Saison voller Höhen und Tiefen mit Borussia Dortmund. Der defensive Mittelfeldspieler hat sich unter Lucien Favre in dieser Saison wieder einen Stammplatz erkämpft, kämpft jedoch immer wieder mit (starken) Leistungsschwankungen. Trotz der teilweise schwachen Leistungen soll der 24-jährige ins Visier vom FC Barcelona gerückt sein. Wie die englische „Daily Mail“ berichtet beschäftigen sich die Verantwortlichen bei Barca erneut mit dem BVB-Profi.

Schnappt sich Barca Weigl als Vidal/Rakitic-Ersatz?

Im Sommer 2016 tauchten erste Gerüchte rund um Julian Weigl und den FC Barcelona auf. Damals galt Weigl noch als eines der „vielversprechendsten Mittelfeldtalente“ in Deutschland und feierte mit Anfang 20 sein Debüt in der DFB-Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw. Weigl entschied sich damals gegen den Sprung ins Ausland und verlängerte seinen Vertrag vorzeitig beim BVB bis 2021.

In Barcelona scheint man nun erneut auf Weigl gestoßen zu sein, da dieser als potenzieller Nachfolger von den beiden Routiniers Arturo Vidal und Ivan Rakitic gehandelt wird. Die beiden ehemaligen Bundesliga-Profis sind beide Mitte 30 und stehen vor einer ungewissen Zukunft bei den Katalanen. Beide haben zuletzt öffentlich ihre Unzufriedenheit kundgetan und könnten den Verein im Sommer vorzeitig verlassen.

Wie belastbar der Bericht vom „Daily Mail“ tatsächlich ist bleibt abzuwarten. Es ist fraglich, warum Barca trotz der jüngsten Auftritte von Weigl plötzlich wieder an einer Verpflichtung sein sollte. Weigl präsentierte sich zuletzt vor allem als Aushilfs-Innenverteidiger un das nicht unbedingt immer ideale. Er offenbarte unter anderem in der Champions League deutliche Tempo- und Zweikampf-Defizite.

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