BVB-Leihspieler Sebastian Rode erleidet Knorpelschaden

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Sebastian Rode, aktuell von Borussia Dortmund an den Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt verliehen, erlitt einen schweren gesundheitlichen Rückschlag. Im dramatischen Rückspiel des Europa League Halbfinales gegen den FC Chelsea (4:5 n. E.) zog sich der Mittelfeldmotor einen Knorpelschaden im rechten Knie zu.

70 Minuten waren im entscheidenden Rückspiel beim FC Chelsea absolviert. Nach Toren von Ruben Loftus-Cheek und Luka Jovic stand es 1:1. So lautete eine Woche zuvor auch das Endergebnis des Hinspiels. Das Spiel auf Messers Schneide – und ein Schockmoment für die Eintracht aus Frankfurt. Denn ihr Antreiber im Mittelfeld Sebastian Rode musste mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden.

Die Adler verpassten dramatisch nach Elfmeterschießen den Finaleinzug und auch in der Causa Rode warteten böse Nachrichten. Denn erneut erlitt der 28-Jährige eine schwere Knieverletzung. Schon während seiner ersten Frankfurter Zeit zog sich Rode 2014 einen Knorpelschaden im selben Knie zu. Auch während seiner Ära beim BVB wurde der einsatzfreudige Mittelfeldspieler immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und konnte sich auch deswegen nie wirklich bei Borussia Dortmund etablieren.

Kehrt Rode dem BVB dauerhaft den Rücken?

Seit seiner Leihe zu Eintracht Frankfurt in der zurückliegenden Winter-Transferperiode konnte Sebastian Rode aber wieder seine ganze Klasse zeigen. In der Main-Metropole war er sofort in der Stammformation gesetzt und absolvierte 20 Spiele (12 mal Bundesliga, 8 mal Europa League). Im Rückspiel des Viertelfinales der Europa League gelang ihm vier Minuten vor Schluss das goldene Tor zum 2:0 gegen Benfica Lissabon. Durch diesen Treffer erreichte Eintracht Frankfurt erst das Halbfinale.

Vor der Verletzung betonten die Offiziellen von Eintracht Frankfurt, allen voran Sportvorstand Fredi Bobic, wie glücklich sie mit der Entwicklung Rodes seien und dass sie den Leihspieler vom BVB loseisen und wieder langfristig unter Vertrag nehmen wollen. Ob die Verletzung Rodes diesem Plan nun aber einen Strich durch die Rechnung macht, ist noch unklar.

Fredi Bobics Worte nach Bekanntwerden des Knorpelschadens lassen aber zumindest darauf schließen, dass sich die Eintracht nicht grundsätzlich von einer Verpflichtung distanzieren will. „Sebastian Rode hat in den vergangenen Monaten gezeigt, welch großartiger Fußballer er ist“, stellte Bobic umgehend klar. „Er hat einen großen Anteil an den starken Auftritten unserer Mannschaft in der Bundesliga und der Europa League. Sebastian ist ein kluger Kopf und ich bin mir sicher er wird wieder stärker zurückkehren. Wir werden in den kommenden Wochen in Ruhe Gespräche mit dem BVB über die weitere Vorgehensweise führen.“

Eine Kaufoption besitzt Eintracht Frankfurt nicht. Allerdings will Borussia Dortmund den Kader verschlanken. Ein Wechsel Rodes käme also auch dem BVB gelegen.

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