Lucien Favre: neuer Vertrag bis 2021

Lucien Favre
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Lucien Favre (61) bleibt Trainer von Borussia Dortmund! Medienberichten zufolge wird der Vertrag des Schweizers nun bis zum Sommer 2021 verlängert. Die Bosse zeigen sich sehr zufrieden mit dem Coach.

Am 3. Juli 2019 erwartet Lucien Favre seinen Kader zurück und dann startet die Saisonvorbereitung des BVB. Bis dahin dürfte der Schweizer einen neuen Vertrag unterschrieben haben. „Wir sind in guten Gesprächen“, so Sportdirektor Michael Zorc (56). Die Bosse sind demnach zuversichtlich, Favres Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Aktuell läuft Favres Arbeitspapier noch bis zum 30. Juni 2020. Da der BVB mit seiner Arbeit sehr zufrieden ist, soll der Vertrag nun bis Sommer 2021 verlängert werden. Als der Schweizer vor einem Jahr verpflichtet wurde, wurde zunächst ein Zweijahresvertrag ausgehandelt. Zuvor trainierte Favre erfolgreich den OGC Nizza in Frankreich. Erfahrung in der 1. Bundesliga sammelte er zuvor bei Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach.

Der Vize greift zur neuen Saison wieder an

Beim BVB wird vor allem Favres Fachkompetenz, seine Detailversessenheit und seine menschliche Integrität geschätzt. Mängel gebe es noch in den Bereichen Motivation und Ansprache. So oder so konnte sich seine erste Saison als verantwortlicher Coach in Dortmund sehen lassen. Bis zum letzten Spieltag blieb die Meisterschaft spannend, jedoch reichte es nur zum „Vize“ in der Bundesliga. Zwischenzeitlich hatte das Team allerdings bereits neun Punkte Vorsprung auf die Bayern. Enttäuschend verliefen die Runden im DFB-Pokal und in der UEFA Champions League, als jeweils ein frühes Aus folgte.

Mit Nico Schulz (26, TSG 1899 Hoffenheim), Julian Brandt (23, TSV Bayer 04 Leverkusen) und Thorgan Hazard (26, VfL Borussia Mönchengladbach) hat Borussia Dortmund bereits kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die drei Spieler sollten Lucien Favres Philosophie beim BVB weiter stützen. Die Marschrichtung ist klar: Auch in der kommenden Spielzeit möchte Dortmund um den Titel in der Liga mitspielen. International soll es wieder über das Achtelfinale in der Königsklasse hinausgehen.

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