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Kein Sancho-Transfer im Sommer? ManUnited verzichtet auf Mega-Deals

Jadon Sancho
Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gilt Manchester United als Favorit auf eine Verpflichtung von Jadon Sancho. Demnach soll der 20-jährige Youngster das Transfer-Ziel Nr. 1 der Red Devils sein. Ein Transfer im Sommer droht jedoch zu platzen. United-Boss Ed Woodward deutete nun an, dass Manchester in der kommenden Transferperiode keine Mega-Deals vollziehen wird.

Die Chancen auf einen Verbleib von Jadon Sancho diesen Sommer bei Borussia Dortmund steigen immer mehr. Bedingt durch die Corona-Krise gibt es sehr wenige Vereine, die in der Lage sind, einen Transfer des 20-jährigen BVB-Profis überhaupt zu stemmen. Und selbst die, die großes Interesse an Sancho haben, scheinen einen Rückzieher zu machen. Manchester United möchte eigenen Aussagen zufolge wegen der anhaltenden Corona-Krise auf Mega-Transfers verzichten.

“Niemand sollte sich Illusionen machen”

United-Klub-Boss Ed Woodward äußerte sich im Gespräch mit der “Sun” über die bevorstehende Transferperiode und fand dabei deutlich Worte: “Niemand sollte sich Illusionen machen über das Ausmaß der Herausforderungen, die jeder im Fußball hat. Es wird wohl für keinen Klub “Business as usual” auf dem Transfermarkt in diesem Sommer geben – auch für uns nicht”.

Die Red Devils wurden in den vergangenen Monaten immer wieder mit Jadon Sancho in Verbindung gebracht. Während zahlreiche englische Zeitungen zuletzt berichtet hatten, dass United trotz der aktuelle Lage bereit wäre eine dreistellige Millionensumme für das Mega-Talent zu bezahlen, widerspricht Woodward diesen Meldungen: “Spekulationen über Transfers einzelner Spieler für Hunderte Millionen Pfund in diesem Sommer die Realitäten, mit denen der Sport konfrontiert ist, zu ignorieren scheinen”.

BVB-Geschäftsführer Watzke hatte kürzlich betont, dass Sancho trotz der drohenden Transfer-Krise nicht zum “Sparpreis” zu haben sein wird: “Klar sagen kann ich, dass selbst die ganz reichen Klubs trotz der existenziellen Krise jetzt nicht glauben müssen, dass sie bei uns auf Schnäppchen-Tour gehen können. Wir müssen niemanden unter Wert verkaufen“.