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Moussa Diaby und Emmanuel Dennis im Gespräch

Michael Zorc und Lucien Favre
Foto: TIMM SCHAMBERGER/AFP/Getty Images

Am Samstag will Borussia Dortmund beim VfL Wolfsburg den gegen den FC Schalke 04 (4:0) perfekt verlaufenen Re-Start bestätigen. Zum einen natürlich, um den Druck auf Spitzenreiter Bayern München hochzuhalten. Zum anderen aber auch, um die Qualifikation für die Champions League abzusichern. Die aktuellen vier Punkte Vorsprung auf Rang fünf sind diesbezüglich noch kein Ruhekissen. Die Einnahmen aus der Königsklasse wäre sind für den BVB nicht erst seit Corona enorm wichtig.

Auch, um den Kader weiter zu verstärken. Und das wird unabhängig von möglichen Abgängen wie Jadon Sancho, die das Budgets noch deutlich erhöhen würde, passieren. Stetig werden neue Namen potentieller Neuzugänge gehandelt. Das gilt inzwischen auch für Moussa Diaby von Bayer Leverkusen, der am Montag beim 4:1-Sieg in Bremen eine starke Vorstellung ablieferte und nun nach 20 Bundesliga-Einsätzen bei vier Treffern sowie fünf Vorlagen steht. Laut dem französischen Portal “le10sport.com” hat sich der BVB schon nach dem 20-Jährigen erkundigt.

Diaby noch bis 2024 in Leverkusen unter Vertrag

Allerdings besitzt der enorm schnelle Offensivmann, der auf Außen ebenso eingesetzt werden kann wie als Zehner, in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2024. Und es ist nicht davon auszugehen, dass Bayer gesprächsbereit wäre. Erst recht nicht, weil Leverkusen bei einem denkbaren Abgang von Kai Havertz schon sehr hohe Transfereinnahmen winken.

Laut dem belgischen “Het Nieuwsblad” soll sich die Borussia außerdem mit Angreifer Emmanuel Dennis vom Club Brügge beschäftigen. Der 22-jährige Nigerianer, der in der Champions League mit einem Doppelpack bei Real Madrid (2:2) auf sich aufmerksam machte, befindet sich allerdings auch im Blickfeld des FC Arsenal. Rund 20 Millionen Euro würde Dennis wohl kosten, der beim BVB als Backup für Erling Haaland fungieren könnte.