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Zukunft von Jadon Sancho entscheidet sich nicht vor August – BVB denkt an Gehaltserhöhung

Jadon Sancho
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Mit einem Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim will Borussia Dortmund am Samstag die Saison positiv abschließen. Weil der BVB anders als der FC Bayern München und RB Leipzig bereits aus der Champions League ausgeschieden ist, ist für die Mannschaft von Trainer Lucien Favre erst einmal Erholung angesagt, was mit Blick auf die nächste Spielzeit kein Nachteil sein dürfte.

Wann die neue Saison beginnt, ist nach wie vor offen. Der 11. und der 18. September gelten dabei als erste Optionen. Ob dann Jadon Sancho noch dem Kader des BVB angehören wird, ist unterdessen fraglich. Und die vorhandenen Fragezeichen werden offenbar auch noch eine Weile bestehen bleiben. Denn nach Informationen der “Sport Bild” entscheidet sich nicht nur die Zukunft von Achraf Hakimi frühestens im August, sondern auch bei Sancho wird zuvor keine Klarheit herrschen.

Manchester United als einzige Ausfahrt?

Die Dortmunder Haltung bei Sancho ist weiterhin unverändert. Grundsätzlich würde man den englischen Nationalspieler gerne halten, doch sollte ein Angebot über 130 Millionen Euro ins Haus flattern, wäre man gesprächsbereit. Eine Offerte in dieser Größenordnung ist in diesem Sommer laut “Sport Bild” aber allenfalls von Manchester United zu erwarten. Und die Red Devils wollen in Sachen Großtransfers erst konkreter werden, sobald die Qualifikation für die Champions League gesichert ist. Aktuell freilich ist keineswegs gewiss, dass Man United kommende Saison in der Königsklasse spielen wird.

In Dortmund zieht man unterdessen offenbar auch in Betracht, Sancho ein weiteres Jahr in Dortmund finanziell zu versüßen. Der Vertrag des wechselwilligen Top-Scorers würde zwar nicht über 2022 hinaus verlängert, doch das Gehalt könnte von sechs auf bis zu zehn Millionen Euro erhöht werden. Auch, um keinen unzufriedenen Sancho im Kader zu haben.