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Zorc: BVB hat einzigartiges Markenzeichen entwickelt

Michael Zorc
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Borussia Dortmund hat in Europa etwas Einzigartiges geschaffen. Davon ist Sportdirektor Michael Zorc (58) überzeugt. Er sieht seinen BVB als beste Adresse für aufstrebende Talente. Zuletzt hat Dortmund den 16-jährigen Jamie Bynoe-Gittens von Manchester City verpflichtet.

“Wir wissen schon, dass wir als Adresse für die besten Juniorenspieler Europas ein Markenzeichen, vielleicht sogar ein kleines Alleinstellungsmerkmal entwickelt haben”, so Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc gegenüber der “Frankfurt Allgemeinen Sonntagszeitung”. Die Verpflichtung von Jamie Bynoe-Gittens (16) von Manchester City passt dabei bestens ins Bild. Gerade von der Insel kamen mit Jude Bellingham (17) oder Jadon Sancho (20) bereits absolute Toptalente.

“Die Freude und die Zuversicht, die ich beim Betrachten dieses Kaders empfinde, speisen sich aus der Balance, die ich sehe”, so Zorc, der auch erwähnt, dass andere Transfers, wie z.B. der von Thomas Meunier (29) von Paris Saint-Germain, sehr wichtig gewesen seien. “Mindestens genauso wichtig wie die Verpflichtung von Jude Bellingham war der Transfer von Thomas Meunier, der extrem viel Erfahrung, eine Top-Mentalität und eine enorme körperliche Robustheit mitbringt”, so der BVB-Funktionär.

Vor dem Supercup-Duell: Zorc bezeichnet FC Bayern vorbildlich

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Am 2. Spieltag hat der BVB eine bittere Pleite hinnehmen müssen. Die Elf von Trainer Lucien Favre (62) verlor mit 0:2 beim FC Augsburg. Allerdings patzte auch der FC Bayern München, der mit 1:4 in Hoffenheim unterging. Am kommenden Mittwoch trifft der BVB im deutschen Supercup auf den FC Bayern München, den Zorc derzeit als Vorbild nennt: “Wir haben in der vergangenen Saison beim FC Bayern unter Hansi Flicks Leitung eine besondere Bereitschaft gesehen, immer und in jeder Situation hundert Prozent auf den Platz zu bringen. Und natürlich wollen wir uns auch in diese Richtung entwickeln.”

Eine Trainerdiskussion möchte Zorc nach der Niederlage in Augsburg im Keim ersticken: “Ich habe die komplette vergangene Saison rauf und runter erzählt, dass wir beim BVB keine Trainerdiskussion führen, aber das wollte offenbar niemand hören. Ich bin nicht für die Mutmaßungen und Gerüchte zuständig, und ganz ehrlich: Ich habe keine Lust, mich permanent damit zu befassen.”

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) empfängt Borussia Dortmund am 3. Bundesliga-Spieltag den SC Freiburg, der bislang vier Punkten aus zwei Spielen holen konnte.