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Erling Haaland und Giovanni Reyna zaubern BVB zum 4:0 gegen Freiburg

Giovanni Reyna
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Statistisch war die Sache zwischen dem BVB und dem SC Freiburg schon vor Anpfiff glasklar: Der BVB ging mit elf Heimsiegen gegen die Breisgauer in Folge in das Heimspiel gegen die Mannen von Christian Streich. Doch die aktuelle Form gab den schwarz gelben Verantwortlichen und Profis auf. Einem starken Saisonstart folgten zwei Niederlagen: das enttäuschende 0:2 gegen Augsburg und die Steigerung beim 2:3 gegen den FC Bayern München im Supercup. Gegen den SC Freiburg wurde die aktuelle BVB-Mannschaft den vorherigen Teams gerecht und baute die tolle Bilanz weiter aus.

In der Startaufstellung bewahrheitete sich die Befürchtung, dass Roman Bürki und Jadon Sancho nach dem Supercup auch den dritten Spieltag der Bundesliga aufgrund von Atemwegsinfektionen verpassen würden. Für Stammtorhüter Roman Bürki stand dessen Lands- und Ersatzmann Marwin Hitz zwischen den Pfosten. Jadon Sancho wurde von Marco Reus vertreten. Ansonsten baute Lucien Favre auf seine angestammtes Personal. Die Dreierkette bildeten Emre Can, Mats Hummels und Manuel Akanji. Vor ihnen agierten der routinierte Axel Witsel und der junge Jude Bellingham auf der Doppelsechs. Über die außen kamen Raphael Guerreiro und Thomas Meunier. Die Offensive bildete Mittelstürmer Erling Haaland vor den variablen Marco Reus und Giovanni Reyna.

Doch von der Dortmunder Offensive war zunächst gar nichts zu sehen. Ebenso wenig wie von den Freiburger Stürmern. Denn den Auftakt der Partie bildete ausgedehntes Abtasten beider Seiten. Der erste Ball auf eines der beiden Tore war ein Fernschuss von Jude Bellingham in der 28. Minute. Danach kippte die Partie aber zusehends – in Richtung Borussia Dortmund. So konzentriert der SC Freiburg in der ersten halben Stunde verteidigt hatte, so löchrig präsentierte er sich anschließend. Ballverlust Höfler an Marco Reus, Giovanni Reyna setzte Erling Haaland in Szene, 1:0 durch den Norweger (31.). Freiburgs Schlussmann Müller rettete den SC vor der Pause vor einem höheren Rückstand durch gute Reaktionen gegen Meuniers Fern- und Hummels’ Nachschuss (38.).

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Die Youngster Haaland und Reyna zu stark für SC Freiburg

Direkt nach der Pause startete der BVB kaltschnäuziger in die zweiten 45 Minuten. Eine lang gezogene Ecke von Reyna köpfte Emre Can hoch ins Toreck zur beruhigenden 2:0-Führung (46.). Und der BVB kannte kein Nachlassen. Axel Witsel scheiterte zuerst an Freiburgs Torhüter Müller (49.), dann brachte er den Ball nicht aufs Tor (52.). Nach einem Freiburger Vierfach-Wechsel herrschte kurz Unordnung, dann machte Borussia Dortmund weiter wie bisher. Mit seinem dritten Assist leitete Giovanni Reyna das 3:0 ein, der Torschütze hieß erneut Erling Haaland (66.).

Die Entscheidung war in dieser Partie gefallen. Auch Lucien Favre wechselte nun durch. Delaney und Brandt lösten zunächst Bellingham und Reus ab (71.). Später ersetzte Reinier den Man of the Match Giovanni Reyna (80.) und Passlack sowie Schulz kamen für Guerreiro und Meunier (84.). Felix Passlack beweist seit Wochen, dass er nach seinem Leih-Jahr eine Bereicherung für den schwarz gelben Kader darstellen kann. Gegen den SC Freiburg konnte er diese aufsteigende Formkurve auch in Zählbares ummünzen. Denn nach uneigennütziger Vorlage von Doppelpacker Haaland setzte Passlack mit seinem Treffer den Schlusspunkt zum 4:0 gegen überforderte Freiburger (92.). Vor der Länderspielpause präsentierte der BVB wieder sein dynamisches, offensives Gesicht und geht somit mit einem guten Gefühl auf Länderspielreise.